> For the complete documentation index, see [llms.txt](https://one-loop.gitbook.io/help/llms.txt). Markdown versions of documentation pages are available by appending `.md` to page URLs; this page is available as [Markdown](https://one-loop.gitbook.io/help/plattform/one-loop-plattform/automatisierung/workflows/bei-sms-zustellfehlern-automatisch-reagieren.md).

# Bei SMS-Zustellfehlern automatisch reagieren

Mit dem Auslöser **SMS-Zustellfehler** baust du einen Sicherheitsweg für Nachrichten auf, die nicht angekommen sind. Sobald die Plattform für eine versendete SMS einen unterstützten Fehlercode zurückmeldet, startet der zugehörige Workflow für den betroffenen Kontakt.

So kannst du verschieden reagieren, ohne Kontakte falsch zu behandeln: Eine ungültige Nummer wird zur Prüfung markiert, eine Abmeldung beendet weitere SMS-Schritte und ein Problem mit der Absendernummer landet bei der zuständigen Person.

> Dieser Auslöser prüft keine Telefonnummer im Voraus. Er reagiert erst, nachdem eine SMS nicht zugestellt werden konnte und ein passender Fehlercode vorliegt.

## Was du vorher brauchst

* Einen Standort, in dem SMS versendet werden können.
* Einen Workflow, der fehlgeschlagene SMS behandeln soll.
* Eine klare Entscheidung, wer kontaktbezogene Fehler prüft und wer technische Versandprobleme bearbeitet.
* Bei Nachrichten mit mehreren Medien: eine passende Vorgehensweise für SMS und für Bild- oder Mediennachrichten. Nicht jeder Fehler betrifft beide Formate gleich.

## Den Auslöser anlegen

1. Öffne **Automatisierung > Workflows** und erstelle einen neuen Workflow oder öffne einen bestehenden Sicherheits-Workflow.
2. Füge einen **Auslöser** hinzu und wähle **SMS-Zustellfehler**.
3. Gib dem Auslöser einen eindeutigen Namen, zum Beispiel **SMS-Fehler – Nummer prüfen**. Dieser Name hilft dir später beim Prüfen des Workflow-Verlaufs.
4. Entscheide, ob der Workflow auf **alle** unterstützten Fehler oder nur auf bestimmte Fehlercodes reagieren soll.
5. Speichere den Auslöser.
6. Ergänze darunter die passende Aktion oder eine Bedingung. Speichere den gesamten Workflow und aktiviere ihn erst nach einem Test.

### Fehlercodes direkt filtern

Der Filter ist optional. Ohne Filter startet der Workflow bei jedem unterstützten SMS-Zustellfehler. Das ist sinnvoll, wenn du die genaue Ursache erst im nächsten Schritt über eine Bedingung aufteilen möchtest.

Mit dem Filterfeld **Fehlercode** kannst du dagegen gezielt auswählen, bei welchen Ursachen der Workflow beginnen soll. Die sichtbare Auswahl unterstützt mehrere Codes gleichzeitig. Wähle dafür beim Vergleich **ist einer von** und markiere die passenden Codes.

Beispiel: Für die Nummernprüfung kannst du die Codes **30003**, **30005**, **21211**, **21614** und **21635** gemeinsam auswählen. So startet dieser Workflow nur, wenn eine Nummer nicht erreichbar, ungültig oder keine Mobilnummer ist.

## Ursachen sauber trennen

Ein Zustellfehler bedeutet nicht automatisch, dass die Kontaktdaten falsch sind. Ordne die Reaktion immer nach der Ursache ein:

| Fehlergruppe                                  | Unterstützte Codes                | Was die Meldung bedeutet                                                                                                                                    | Sichere erste Reaktion                                                                                                |
| --------------------------------------------- | --------------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Nummer nicht erreichbar oder ungültig         | 30003, 30005, 21211, 21614, 21635 | Die Zielnummer ist außer Betrieb, nicht erreichbar, ungültig oder keine Mobilnummer.                                                                        | Kontakt zur Prüfung markieren; bis zur Klärung keine weitere SMS-Folge einplanen.                                     |
| Kontakt möchte keine SMS                      | 30004, 21610                      | Der Kontakt hat SMS abgelehnt oder mit einem Abmeldewort geantwortet.                                                                                       | Keine neue SMS versenden. Prüfe nur die interne Kennzeichnung und bearbeite den Kontakt nicht entgegen der Abmeldung. |
| Zielnummer kann dieses Format nicht empfangen | 30006, 30011                      | Die Nummer ist ein Festnetzanschluss oder kann eine Mediennachricht in dieser Region nicht empfangen.                                                       | Andere, zulässige Kontaktmöglichkeit prüfen; die Nummer nicht als allgemeingültig fehlerhaft behandeln.               |
| Absender oder Region nicht bereit             | 21606, 21661, 21408, 30037        | Die Absendernummer ist ungültig oder nicht SMS-fähig, der Versand ist für die Region nicht freigegeben oder ausgehender Versand ist deaktiviert.            | Interne Benachrichtigung an die zuständige Person senden. Den Kontakt nicht verändern.                                |
| Registrierung oder Versandgrenze blockiert    | 30007, 30023, 30032, 30033, 30034 | Eine Versandvorgabe wurde verletzt, eine notwendige Bestätigung steht aus, eine tägliche Grenze ist erreicht oder eine Senderregistrierung ist nicht aktiv. | Interne Prüfung auslösen und erst nach vollständiger Klärung erneut senden.                                           |
| Technisch nicht eindeutig                     | 30008                             | Die Ursache wurde nicht genauer zugeordnet.                                                                                                                 | Fehler mit Code dokumentieren und den Versandweg prüfen.                                                              |
| Standort eingeschränkt                        | 30002                             | Der Standort ist gesperrt.                                                                                                                                  | Intern eskalieren; dieser Fehler lässt sich nicht am einzelnen Kontakt korrigieren.                                   |

> Die Codes sind für die technische Zuordnung da. Ein Code ersetzt keine Prüfung des konkreten Kontakts oder der aktuellen Versandeinstellung.

## Unterschiedliche Reaktionen in einem Workflow einrichten

Wenn du nicht für jeden Fehler eine eigene Automation bauen möchtest, lasse den Auslöser ohne Codefilter und teile den Ablauf danach auf.

1. Klicke unter dem Auslöser auf das **Pluszeichen** und füge die Aktion **Bedingung** hinzu.
2. Vergib einen verständlichen Aktionsnamen, zum Beispiel **Nummer prüfen oder intern melden**.
3. Lege einen Zweig an.
4. Wähle im ersten Feld **SMS-Fehlercode**.
5. Wähle als Vergleich **ist einer von**.
6. Wähle einen oder mehrere Codes für diesen Zweig.
7. Ergänze im Zweig die dazu passende Aktion.
8. Lasse den Zweig **Keiner** bestehen. Er fängt neue oder nicht zugeordnete Fehlercodes auf, damit ein Fehler nicht unbemerkt endet.

Die sichtbare Oberfläche erlaubt weitere Bedingungen, weitere Zweige und zusätzliche Segmente. Für den Einstieg ist es am übersichtlichsten, wenige eindeutige Gruppen anzulegen:

* **Nummer prüfen** für nicht erreichbare oder ungültige Zielnummern.
* **Keine weitere SMS** für Ablehnung oder Abmeldung.
* **Intern melden** für Absender-, Regionen- und Registrierungsprobleme.
* **Unbekannt prüfen** im Zweig **Keiner**.

## Konkrete Aktionen pro Zweig

Der Auslöser löst nur aus; er korrigiert weder Nummern noch Versandeinstellungen selbst. Ergänze deshalb pro Zweig eine nachvollziehbare Folgeaktion.

### 1. Nummer zur Prüfung weitergeben

Für die Codes **30003**, **30005**, **21211**, **21614** und **21635** kannst du:

1. eine interne Aufgabe erstellen,
2. den Kontakt mit einer eindeutigen Kennzeichnung wie **Telefonnummer prüfen** versehen und
3. weitere SMS-Schritte erst nach der Prüfung fortsetzen.

Prüfe zuerst, ob die Nummer im Kontakt korrekt formatiert und noch aktuell ist. Eine Festnetznummer oder eine Nummer außerhalb des Servicebereichs ist nicht durch einen erneuten Versand lösbar.

### 2. Abmeldung respektieren

Für **30004** und **21610** sollte der Workflow keine weitere SMS vorbereiten. Nutze den Zweig höchstens für eine interne Information oder zur Prüfung, ob die erwartete Kennzeichnung vorhanden ist.

Wichtig: Eine interne Aufgabe darf nicht dazu führen, dass die Abmeldung ignoriert oder eine neue SMS ausgelöst wird.

### 3. Versandkonfiguration intern klären

Für **21606**, **21661**, **21408**, **30037**, **30007**, **30023**, **30032**, **30033**, **30034** und **30002** liegt die Ursache nicht verlässlich beim Kontakt. Erstelle eine interne Benachrichtigung mit:

* Name und Kontakt-ID des betroffenen Kontakts,
* Zeitpunkt der fehlgeschlagenen Nachricht,
* Fehlercode,
* Name des Workflows oder der Nachricht,
* klarer Bitte, die Absender-, Regions-, Registrierungs- oder Standortvoraussetzung zu prüfen.

So bleibt nachvollziehbar, warum eine Nachricht nicht angekommen ist, ohne Kontaktdaten voreilig zu ändern.

## Praxisbeispiel: Drei sichere Wege

Ein Betrieb versendet nach einer Anfrage eine kurze Bestätigung per SMS. Er richtet einen Workflow mit dem Auslöser **SMS-Zustellfehler** ohne Filter ein und fügt danach eine Bedingung mit drei Zweigen hinzu:

1. **Nummer nicht nutzbar**: Die Codes 30003, 30005, 21211, 21614 und 21635 erzeugen eine Aufgabe **Telefonnummer prüfen**. Der Kontakt erhält keine weitere SMS, bis die Nummer geprüft wurde.
2. **Abgemeldet**: Die Codes 30004 und 21610 enden nach einer internen Prüfung. Es wird keine Ersatz-SMS geplant.
3. **Interne Versandprüfung**: Alle übrigen Codes führen zu einer Benachrichtigung an das verantwortliche Team. Der Kontakt bleibt unverändert.

Der Zweig **Keiner** sendet ebenfalls eine interne Benachrichtigung. Damit werden später neu auftretende oder noch nicht zugeordnete Fehler sichtbar.

## Vor der Aktivierung testen

Prüfe jeden Zweig mit einem bereits dokumentierten Zustellfehler aus deinem Standort. Löse keinen künstlichen Versand an unpassende Empfänger aus.

Kontrolliere anschließend:

1. Ist der Workflow beim erwarteten Fehlercode gestartet?
2. Ist der Kontakt im richtigen Zweig gelandet?
3. Wurde die vorgesehene Aufgabe oder interne Benachrichtigung erstellt?
4. Wurde bei einer Abmeldung keine weitere SMS vorbereitet?
5. Wurde bei einem Absender- oder Standortproblem der Kontakt unverändert gelassen?
6. Ist im Workflow-Verlauf der Fehlercode nachvollziehbar?

## Grenzen und typische Fehler

* Der Auslöser verarbeitet nur die unterstützten Fehlercodes in der Tabelle. Er ersetzt keine allgemeine Telefonnummernprüfung.
* Ein Fehler kann eine einmalige technische Ursache haben. Ändere Kontaktdaten deshalb nur bei klar kontaktbezogenen Ursachen und nach Prüfung.
* Ein Filter im Auslöser und dieselbe Bedingung im Ablauf können zusammen unnötig komplex werden. Wähle entweder einen eng gefilterten Start oder einen ungefilterten Start mit übersichtlichen Zweigen.
* Ohne einen **Keiner**-Zweig können unbekannte Ursachen ohne deine gewünschte Folgeaktion enden.
* Veröffentliche oder aktiviere den Workflow erst, wenn du die Reaktion für jede Fehlergruppe im Workflow-Verlauf kontrolliert hast.


---

# Agent Instructions
This documentation is published with GitBook. GitBook is the documentation platform designed so that both humans and AI agents can read, navigate, and reason over technical content effectively. Learn more at gitbook.com.

## Querying This Documentation
If you need additional information that is not directly available in this page, you can query the documentation by asking a question.

Perform an HTTP GET request on the following URL with the `ask` and `goal` query parameters:

```
GET https://one-loop.gitbook.io/help/plattform/one-loop-plattform/automatisierung/workflows/bei-sms-zustellfehlern-automatisch-reagieren.md?ask=<question>&goal=<user_goal>
```

`ask` is the immediate question: it should be specific, self-contained, and written in natural language.
`goal` is what the user is ultimately trying to achieve, the reason they need the answer. Sharing it helps GitBook give you a better, more relevant answer. A goal is most helpful when it describes the outcome the user wants rather than restating the question. For example, with `ask=how do I create an API token`, a goal like `automate deployments from our CI pipeline` lets GitBook tailor the answer to that use case.

The response will contain a direct answer to the question and relevant excerpts and sources from the documentation.

Use this mechanism when the answer is not explicitly present in the current page, you need clarification or additional context, or you want to retrieve related documentation sections.
