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# Schreibrechte für einen verbundenen Google-Kalender herstellen

## Worum es geht

Ein verbundener Google-Kalender kann zwei unterschiedliche Rechte haben:

* **Leserecht:** Termine dürfen gesehen werden. Das hilft beim Erkennen von belegten Zeiten.
* **Schreibrecht:** Termine dürfen zusätzlich erstellt und geändert werden.

Wenn beim Einrichten oder Synchronisieren die Meldung erscheint, dass Schreibrechte benötigt werden, fehlt dem verbundenen Google-Konto das zweite Recht für den ausgewählten Zielkalender. Solange das nicht gelöst ist, kann ein Termin zwar unter Umständen als Konflikt berücksichtigt werden, aber nicht zuverlässig in diesen Kalender geschrieben werden.

## Bevor du etwas änderst

Kläre diese drei Punkte. Sie verhindern die häufigsten Fehlversuche:

| Frage                                               | Warum sie wichtig ist                                                     |
| --------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------- |
| Welcher Google-Kalender soll neue Termine erhalten? | Nicht jeder sichtbare Kalender ist der richtige Zielkalender.             |
| Welches Google-Konto ist in ONE LOOP verbunden?     | Genau diese E-Mail-Adresse benötigt das Schreibrecht.                     |
| Wem gehört der ausgewählte Google-Kalender?         | Nur die Person mit den passenden Freigaberechten kann das Recht vergeben. |

> **Merke:** Der Kalendername allein reicht nicht immer aus. Wenn mehrere Google-Konten verbunden sind, können gleichnamige Kalender mehrfach auftauchen. Entscheidend ist, welches Konto den Kalender besitzt und welche Freigabe dort gilt.

## Die richtige Google-Adresse ermitteln

1. Öffne in ONE LOOP die Verbindung des betroffenen Buchungskalenders.
2. Notiere die E-Mail-Adresse des Google-Kontos, mit dem die Verbindung besteht.
3. Notiere den Namen des Kalenders, in den neue Termine geschrieben werden sollen.
4. Bitte bei Bedarf die Person um Hilfe, der dieser Google-Kalender gehört.

Gib nur die benötigte Google-Adresse weiter. Es ist nicht nötig, Zugangsdaten oder Passwörter auszutauschen.

## Schreibrecht im Google-Kalender vergeben

Diese Schritte führt die Person aus, die den Google-Kalender verwaltet:

1. Öffne Google Kalender im Browser.
2. Suche in der linken Liste unter **Meine Kalender** oder **Weitere Kalender** den richtigen Kalender.
3. Bewege den Mauszeiger über den Kalendernamen und öffne das **Drei-Punkte-Menü**.
4. Wähle **Einstellungen und Freigabe**.
5. Scrolle zum Bereich **Für bestimmte Personen oder Gruppen freigeben**.
6. Klicke auf **Personen hinzufügen**.
7. Trage die zuvor notierte E-Mail-Adresse des verbundenen Google-Kontos ein.
8. Wähle bei den Berechtigungen **Änderungen an Terminen vornehmen**.
9. Klicke auf **Senden** oder speichere die Freigabe.

Die Quellenansichten zeigen genau diesen Ablauf: Person hinzufügen, E-Mail-Adresse eintragen, Berechtigung auswählen und senden. Nach dem Speichern erscheint die Adresse in der Freigabeliste mit dem Recht zum Ändern von Terminen.

### Welches Recht ist nötig?

| Recht im Google-Kalender             | Reicht für neue Termine aus? | Einordnung                                                                    |
| ------------------------------------ | ---------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------- |
| Nur frei/belegt sehen                | Nein                         | Der Kalender kann Verfügbarkeiten zeigen, aber keine neuen Termine aufnehmen. |
| Alle Termindetails sehen             | Nein                         | Details lesen ist nicht dasselbe wie Termine erstellen oder ändern.           |
| **Änderungen an Terminen vornehmen** | Ja                           | Das ist das benötigte Recht für den beschriebenen Zweck.                      |
| Umfangreichere Verwaltungsrechte     | Nicht erforderlich           | Vergib sie nur, wenn dein eigener Arbeitsablauf sie nachweislich benötigt.    |

### Woran du die richtige Auswahl erkennst

Google kann die Bezeichnung je nach Sprache oder Oberfläche leicht unterschiedlich anzeigen, zum Beispiel **Änderungen vornehmen** oder **Änderungen an Terminen vornehmen**. Entscheidend ist: Die gewählte Stufe muss ausdrücklich erlauben, Termine zu ändern. Eine Auswahl, die nur Verfügbarkeit oder Termindetails anzeigt, genügt nicht.

Wähle nicht vorsorglich eine Berechtigung zum Verwalten weiterer Freigaben. Sie ist für die Buchungssynchronisierung nicht nötig. Der Kalender muss auch nicht zwingend der Person gehören, die die Verbindung nutzt: Es reicht, wenn die Person, die die Freigabe erteilt, den Kalender verwalten und für andere freigeben darf.

Wenn Google für die hinzugefügte Adresse eine Freigabe-E-Mail versendet, öffne die Einladung mit genau diesem verbundenen Google-Konto. Aktualisiere die Kalenderansicht erst danach und prüfe dann die Verbindung erneut.

## Danach die Verbindung erneut prüfen

1. Kehre zu ONE LOOP zurück.
2. Öffne die Verbindung oder die Einstellungen des betroffenen Buchungskalenders erneut.
3. Wähle den Google-Kalender erneut als Ziel für neue Termine aus oder speichere die Verbindung nochmals.
4. Falls die Fehlermeldung noch sichtbar ist, aktualisiere die Ansicht und kontrolliere die Google-Adresse ein zweites Mal.
5. Erstelle erst danach einen Testtermin.

Eine neue Freigabe kann erst greifen, nachdem sie im Google-Kalender gespeichert wurde. Arbeite daher nicht mit mehreren Änderungen gleichzeitig: zuerst die Berechtigung, dann die Zielauswahl, dann der Test.

## Sonderfall: Du bist Kalenderinhaber:in und siehst den Fehler trotzdem

Das kann passieren, wenn mehrere Google-Konten verbunden sind oder ein Kalender zwischen ihnen geteilt wurde. Dann können zwei Einträge mit ähnlichem oder gleichem Namen erscheinen:

* ein Kalender, der zum aktuell verbundenen Google-Konto gehört;
* ein gleichnamiger Kalender, der von einem anderen Konto nur geteilt wurde.

Prüfe in Google Kalender bei beiden Varianten die Freigabe. Wähle in ONE LOOP den Eintrag, bei dem das verbundene Konto tatsächlich **Änderungen an Terminen vornehmen** darf. Verlasse dich nicht nur auf den Namen.

Die in der Quelle eingebettete Anleitung zeigt genau diesen Fall: Bei einer geteilten Variante sind nur Termindetails sichtbar; nach Auswahl der eigenen beschreibbaren Variante verschwindet die Warnung.

## Sonderfall: Ein Teamkalender ist bereits als Konfliktkalender ausgewählt

Bei einem Teamkalender kann derselbe Google-Kalender bereits als Kalender zur Konfliktprüfung hinterlegt sein. Wenn er anschließend als Ziel für neue Termine gewählt werden soll, kann die Zielauswahl blockiert sein.

Gehe nur dann so vor, wenn dieser Fall bei dir vorliegt:

1. Öffne die Einstellungen des betroffenen Buchungskalenders.
2. Prüfe den Bereich für Konflikte oder belegte Zeiten.
3. Ist genau der gewünschte Zielkalender dort ausgewählt, entferne diese Auswahl vorübergehend und speichere.
4. Kehre zur Einstellung für den Zielkalender neuer Termine zurück und wähle den Kalender mit Schreibrecht aus.
5. Prüfe anschließend bewusst, welche Kalender weiterhin auf Konflikte kontrolliert werden sollen.
6. Führe einen Testtermin durch.

> **Wichtig:** Entferne keinen Konfliktkalender dauerhaft, ohne die Auswirkung zu prüfen. Sonst könnten Zeiten buchbar erscheinen, obwohl sie in einem verbundenen Kalender bereits belegt sind.

## Test: Nicht nur die Fehlermeldung prüfen

Ein fehlender Hinweis ist noch kein vollständiger Beweis. Teste den tatsächlichen Ablauf:

1. Öffne den öffentlichen Buchungslink in einem privaten Browserfenster.
2. Wähle ein klar erkennbares freies Zeitfenster.
3. Schließe eine Testbuchung ab.
4. Prüfe, ob der Termin in ONE LOOP angelegt wurde.
5. Öffne den gewünschten Google-Kalender und prüfe Datum, Uhrzeit und Titel.
6. Ändere oder verschiebe den Testtermin nur, wenn dein normaler Arbeitsablauf das vorsieht, und kontrolliere die Anzeige anschließend in beiden Ansichten.
7. Entferne den Testtermin wieder, wenn er nicht bestehen bleiben soll.

## Häufige Probleme

### Der Fehler bleibt nach der Freigabe bestehen

Prüfe, ob die Kalenderinhaberin oder der Kalenderinhaber wirklich **dieselbe** Google-Adresse hinzugefügt hat, die in ONE LOOP verbunden ist. Ein Tippfehler oder ein zweites Google-Konto mit ähnlichem Namen führt häufig zu diesem Ergebnis.

### Es gibt zwei gleichnamige Kalender

Vergleiche in Google Kalender, wem die Kalender gehören und welche Freigabe das verbundene Konto hat. Wähle nur die Variante mit dem Recht **Änderungen an Terminen vornehmen**.

### Der Kalender ist sichtbar, aber nicht auswählbar

Sichtbarkeit bedeutet nicht Schreibrecht. Prüfe die Freigabestufe im Google-Kalender und speichere die Zielauswahl danach erneut.

### Nach einer Korrektur entstehen doppelte Termine oder falsch belegte Zeiten

Stoppe weitere Tests und kontrolliere die Zielauswahl sowie die Kalender zur Konfliktprüfung. Ein Kalender sollte nicht versehentlich mehrfach für dieselbe Aufgabe hinterlegt sein.

## Praxisbeispiel: Assistenz bucht für ein Beratungsteam

Die Teamleitung besitzt den Google-Kalender **Beratung**. Eine Assistenz betreut den Buchungskalender über ein anderes Google-Konto.

1. Die Assistenz notiert die Google-Adresse, die für die Verbindung verwendet wird.
2. Die Teamleitung öffnet in Google Kalender den Kalender **Beratung** und wählt **Einstellungen und Freigabe**.
3. Sie fügt die Adresse der Assistenz hinzu und vergibt **Änderungen an Terminen vornehmen**.
4. Die Assistenz prüft die Verbindung in ONE LOOP erneut und wählt den Kalender als Ziel für neue Termine.
5. Das Team bucht einen Testtermin über den öffentlichen Link.
6. Der Termin erscheint im richtigen Google-Kalender. Erst danach nutzt das Team den Buchungslink regulär.

So bleiben Verfügbarkeit und eingetragene Termine an der richtigen Stelle, ohne unnötig weitreichende Rechte zu vergeben.


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# Agent Instructions
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```

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