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# Eigene Versanddomain einrichten und prüfen

Richte eine eigene Subdomain für E-Mails ein, übernimm die DNS-Einträge korrekt, prüfe die Domain und teste anschließend Versand, Antworten und Links.

## Was eine Versanddomain für dich löst

Eine Versanddomain ist die technische Grundlage dafür, dass E-Mails unter deiner eigenen Marke versendet werden. Dafür wird normalerweise eine **Subdomain** verwendet, zum Beispiel `mail.deinedomain.de`.

Diese Trennung schützt die Hauptdomain, über die dein tägliches Postfach läuft. Sie sorgt außerdem dafür, dass die Plattform die Absenderdomain prüfen und sichere Links für Öffnungen, Klicks und Abmeldungen bereitstellen kann.

> **Empfehlung:** Nutze eine neue Subdomain, die nur für den Versand vorgesehen ist. Verwende nicht die Hauptdomain, wenn dort bereits ein E-Mail-Postfach betrieben wird.

## Bevor du startest

Du brauchst:

* Zugriff auf die DNS-Verwaltung deiner Domain oder eine Person, die diese Einträge für dich anlegt.
* Eine freie Subdomain, zum Beispiel `mail.deinedomain.de`.
* Zeit für die Aktualisierung der DNS-Einträge. Sie kann je nach Anbieter von wenigen Minuten bis zu 48 Stunden dauern.
* Eine Testadresse, über die du später Versand, Antwort und Links kontrollierst.

**DNS** ist die technische Zuordnung deiner Domain. Die Plattform zeigt dir die benötigten Werte an; du kopierst sie in die DNS-Verwaltung deines Domain-Anbieters. Eigene Werte solltest du dort nicht erfinden oder abändern.

## Domain anlegen

1. Öffne **Einstellungen > E-Mail-Dienste**.
2. Wähle **Versanddomain und IP**.
3. Klicke auf **Domain hinzufügen**.
4. Trage die gewünschte Subdomain ein, zum Beispiel `mail.deinedomain.de`.
5. Übernimm die angezeigten DNS-Einträge automatisch, wenn diese Möglichkeit für deinen Anbieter erscheint. Falls nicht, wähle die manuelle Einrichtung.
6. Öffne die Liste der DNS-Einträge und lasse sie während der Einrichtung geöffnet.

Eine Subdomain ist der Teil vor deiner Hauptdomain. Bei `mail.deinedomain.de` ist `mail` die Subdomain. Sie darf nicht bereits für einen anderen Dienst verwendet werden.

## DNS-Einträge korrekt übernehmen

Für diese Versanddomain werden fünf Einträge angezeigt:

| Typ       | Anzahl | Aufgabe in einfacher Sprache                                      |
| --------- | -----: | ----------------------------------------------------------------- |
| **TXT**   |      2 | Bestätigt, dass die Domain für den Versand verwendet werden darf. |
| **MX**    |      2 | Ordnet technische Rückmeldungen zur Versanddomain korrekt zu.     |
| **CNAME** |      1 | Verbindet die Domain mit einem technischen Ziel für E-Mail-Links. |

Kopiere bei jedem Eintrag **Typ**, **Name/Host** und **Wert** exakt aus der Anzeige. Bereits ein zusätzliches Leerzeichen oder ein vertauschter Wert kann die Prüfung verhindern.

### Den Namen richtig eintragen

Viele DNS-Anbieter ergänzen die Hauptdomain automatisch. Wenn die Plattform beispielsweise `replies.deinedomain.de` zeigt, trägst du beim Anbieter häufig nur `replies` in das Feld **Name** oder **Host** ein.

Trägst du die vollständige Domain ein, kann daraus versehentlich `replies.deinedomain.de.deinedomain.de` werden. Das ist eine andere Adresse und kann nicht geprüft werden.

Wenn die Eingabemaske deines Anbieters unklar ist, prüfe zuerst dessen eigene Anleitung für TXT-, MX- und CNAME-Einträge. Übernimm den Wert aus der Plattform trotzdem unverändert.

## DNS prüfen und die Domain aktivieren

1. Speichere alle Einträge beim Domain-Anbieter.
2. Warte zunächst 15 bis 30 Minuten.
3. Kehre zu **Einstellungen > E-Mail-Dienste > Versanddomain und IP** zurück.
4. Klicke bei der Domain auf **DNS-Einstellungen prüfen** oder **Jetzt prüfen**.
5. Wiederhole die Prüfung, bis alle Einträge bestätigt sind.

Einige Anbieter übernehmen Änderungen rasch, bei anderen kann die vollständige Aktualisierung bis zu 48 Stunden dauern. Bleibt ein Eintrag nach 24 Stunden offen, kontrolliere im DNS-Bereich noch einmal Typ, Name und Wert. Prüfe auch, ob die Einträge wirklich gespeichert wurden.

## Absender- und Antwortadresse unterscheiden

Die **Absenderadresse** ist die Adresse, die Empfänger beim Versand sehen. Sie gehört zur eingerichteten Versanddomain.

Die **Antwortadresse** bestimmt, wohin Antworten der Empfänger gehen. Sie kann unabhängig davon auf dein normales Postfach zeigen. Das ist praktisch, wenn du unter `mail.deinedomain.de` versendest, Antworten aber in `hallo@deinedomain.de` erhalten möchtest.

Teste beide Punkte getrennt: Prüfe die sichtbare Absenderadresse und antworte danach auf die Test-E-Mail.

## Sichere Links mit dem Zertifikat prüfen

Nach einer erfolgreichen Domainprüfung wird das Zertifikat für E-Mail-Links automatisch erstellt. Es schützt die technisch erzeugten Links, zum Beispiel für Öffnungen, Klicks und Abmeldungen.

In der Domainübersicht siehst du einen dieser Zustände:

| Status          | Bedeutung                                               | Nächster Schritt                                                                            |
| --------------- | ------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Ausgestellt** | Das Zertifikat ist aktiv.                               | Keine weitere Aktion nötig.                                                                 |
| **Ausstehend**  | Das Zertifikat wird gerade erstellt.                    | Kurz warten; bleibt der Status länger als 15–30 Minuten bestehen, die Domain erneut prüfen. |
| **Unbekannt**   | Das Zertifikat wurde noch nicht erzeugt oder bestätigt. | DNS-Einträge kontrollieren und die Domain erneut prüfen.                                    |

Ohne gültiges Zertifikat können Empfänger beim Klick auf einen Link eine Sicherheitswarnung oder eine Fehlerseite sehen. Eine erneute Domainprüfung stößt die Erstellung erneut an.

## Häufige Probleme sicher lösen

* **Prüfung schlägt direkt nach dem Speichern fehl:** Warte 15–30 Minuten. DNS-Änderungen sind oft noch nicht überall sichtbar.
* **Nur einzelne Einträge bleiben offen:** Vergleiche Typ, Name und Wert Zeichen für Zeichen. Entferne zusätzliche Leerzeichen.
* **Name oder Host ist doppelt:** Trage nur den Präfix ein, wenn dein Anbieter die Hauptdomain selbst ergänzt.
* **Die Hauptdomain hat bereits eigene MX-Einträge:** Richte eine neue Subdomain für den Versand ein. MX-Einträge einer Subdomain stören das Hauptpostfach normalerweise nicht.
* **Eine Wildcard-DNS-Regel blockiert die Einrichtung:** Sie kann dazu führen, dass die Subdomain als bereits vorhanden erkannt wird. Lege die geforderten Einträge ausdrücklich für die Subdomain an oder kläre die Regel mit der Person, die die DNS-Verwaltung betreut.
* **Links zeigen nach dem Versand eine Sicherheitswarnung:** Prüfe den Zertifikatsstatus und starte die Domainprüfung erneut.

## Vollständiger Praxistest

1. Warte, bis alle DNS-Einträge bestätigt und das Zertifikat als **Ausgestellt** angezeigt werden.
2. Sende eine einfache Test-E-Mail an mindestens eine externe Testadresse.
3. Prüfe die sichtbare Absenderadresse.
4. Antworte auf die E-Mail und kontrolliere, ob die Antwort im vorgesehenen Postfach eingeht.
5. Klicke einen normalen Link in der E-Mail an. Er darf keine Sicherheitswarnung anzeigen.
6. Prüfe auch den Abmeldelink, falls die Test-E-Mail einen enthält.
7. Erst wenn diese Tests stimmen, verwende die Domain für reguläre Kampagnen.

> **Praxisbeispiel:** Ein Unternehmen richtet `mail.beispiel.de` ein. Das Team kopiert die fünf angezeigten DNS-Werte, wartet auf die Bestätigung und prüft danach das Zertifikat. Anschließend sendet es eine Testnachricht, antwortet darauf und öffnet einen enthaltenen Link. Erst nachdem Absender, Antwortadresse und Link fehlerfrei funktionieren, wird die Domain für größere Aussendungen eingesetzt.


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```

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