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# Klicks in WhatsApp-Vorlagen verfolgen

Mit einem **Triggerlink** erkennst du nicht nur, ob eine WhatsApp-Vorlage zugestellt wurde. Du siehst auch, **welchen nächsten Schritt ein Kontakt tatsächlich ausgewählt hat**. Der Klick kann einen automatischen Ablauf starten – zum Beispiel eine passende Nachricht vorbereiten oder eine Aufgabe für dein Team anlegen.

Das ist besonders nützlich, wenn eine Vorlage mehrere sinnvolle Wege anbietet: Termin vereinbaren, Informationen ansehen oder eine Unterlage öffnen. Jeder Weg erhält einen eigenen Triggerlink. So bleibt nachvollziehbar, woran der Kontakt interessiert ist.

## Was beim Klick passiert

Ein Triggerlink ist eine Zieladresse, die im Standort eindeutig angelegt wird. Tippt ein Kontakt in einer WhatsApp-Vorlage auf die dazugehörige Schaltfläche oder den Link im Text, wird genau diese Auswahl erfasst.

Ein veröffentlichter Workflow kann darauf reagieren. Damit der richtige Ablauf startet, wird der Auslöser auf **diesen einen Triggerlink** eingeschränkt. Die Zielseite öffnet sich für den Kontakt wie gewohnt; parallel kann der Workflow seine vorbereiteten Folgeschritte ausführen.

## Voraussetzungen

Prüfe vor dem Einrichten diese Punkte:

* Die WhatsApp-Verbindung im Standort ist aktiv.
* Du darfst Vorlagen erstellen und automatische Abläufe bearbeiten.
* Die vollständige Zieladresse liegt bereits vor und lässt sich im Browser öffnen.
* Für die Vorlage sind Kategorie, Sprache und alle verwendeten Beispielwerte vollständig ausgefüllt.
* Die Vorlage ist freigegeben und trägt den Status **Aktiv**, bevor sie verwendet wird.

Lege einen eigenen Triggerlink an, wenn sich Ziel, Bedeutung oder Folgeaktion unterscheiden. Ein Link für „Termin vereinbaren“ und ein Link für „Informationen ansehen“ sollten also nicht derselbe Eintrag sein.

## 1. Triggerlink anlegen

1. Öffne **Marketing → Triggerlinks → Links**.
2. Wähle **Link hinzufügen**.
3. Gib dem Link einen eindeutigen internen Namen, zum Beispiel **„Termin vereinbaren – WhatsApp“**.
4. Trage bei der Zieladresse die vollständige Internetadresse ein.
5. Wähle **Speichern**.

Der interne Name hilft dir später beim Zuordnen im Workflow. Er muss nicht dem Text entsprechen, den der Kontakt in der Nachricht sieht. Öffne die gespeicherte Zieladresse anschließend selbst und kontrolliere, ob sie direkt auf der erwarteten Seite landet.

## 2. Die WhatsApp-Vorlage vorbereiten

Öffne **Einstellungen → WhatsApp → Vorlagen** und wähle **Vorlage erstellen**.

Im Editor sind vor allem diese Angaben wichtig:

* **Vorlagenname:** Nur zur internen Orientierung. Wähle einen Namen, an dem du Zweck und Zielgruppe erkennst.
* **Kategorie und Sprache:** Diese Angaben gehören zur Freigabe der Vorlage und müssen zum Nachrichtentext passen.
* **Kopfbereich:** Optional. Er kann die Vorlage visuell ergänzen, ist aber für die Klickmessung nicht erforderlich.
* **Nachrichtentext:** Erkläre in einfachen Worten, was nach dem Klick passiert.
* **Variablen und Beispielwerte:** Personalisierte Platzhalter benötigen passende Beispielwerte. Das erleichtert die Prüfung der Vorlage und verhindert unvollständige Nachrichten.
* **Fußbereich:** Optional. Nutze ihn nur für eine kurze zusätzliche Einordnung, nicht für die eigentliche Handlungsaufforderung.

Halte den Text auf eine Entscheidung konzentriert. Ein Kontakt sollte sofort verstehen, ob er zum Beispiel einen Termin auswählen oder Informationen öffnen soll.

## 3. Triggerlink in die Vorlage einsetzen

Du hast zwei Möglichkeiten. Für die meisten Vorlagen ist eine Schaltfläche die bessere Wahl, weil sie auf dem Smartphone klarer zu erkennen und leichter anzutippen ist.

### Variante A: Schaltfläche

1. Wähle im Vorlageneditor **Schaltfläche hinzufügen**.
2. Setze den Typ auf **Triggerlink**.
3. Wähle den zuvor angelegten Triggerlink aus.
4. Prüfe die Vorschau der Nachricht.
5. Erstelle oder speichere die Vorlage zur Freigabe.

Eine Vorlage darf insgesamt höchstens **zwei Schaltflächen** enthalten. Dieses Limit gilt zusammen für Triggerlink-Schaltflächen und andere Schaltflächen. Nutze deshalb nur die Optionen, zwischen denen der Kontakt wirklich wählen soll.

### Variante B: Link im Nachrichtentext

Ein Triggerlink kann auch innerhalb eines Satzes stehen. Setze den Cursor an die gewünschte Stelle im Nachrichtentext, wähle **Variable hinzufügen** und ordne die Variable dem Triggerlink zu.

Für die Freigabe hinterlegst du als Beispielwert die Zieladresse des Links. Diese Variante eignet sich, wenn der Link in einem erklärenden Satz stehen muss. Verwende sie sparsam: Eine klar beschriftete Schaltfläche ist meist schneller verständlich.

Sende die Vorlage erst, wenn sie den Status **Aktiv** zeigt. Soll später ein weiterer automatischer Versand folgen, muss auch diese verwendete Vorlage vorher aktiv sein.

## 4. Workflow auf den Klick reagieren lassen

Ein Workflow ist ein automatischer Ablauf, der nach einem Ereignis vorbereitete Schritte ausführt.

1. Öffne **Automatisierung → Workflows** und erstelle einen leeren Workflow.
2. Vergib einen klaren Namen, zum Beispiel **„WhatsApp: Terminlink geklickt“**.
3. Wähle **Neuen Auslöser hinzufügen**.
4. Suche und wähle **Triggerlink geklickt**.
5. Füge einen Filter hinzu und wähle **Triggerlink**.
6. Wähle genau den Link, den du in der Vorlage verwendet hast.
7. Speichere den Auslöser.
8. Ergänze danach nur die Folgeschritte, die nach diesem konkreten Klick sinnvoll sind.
9. Veröffentliche den Workflow.

Der Filter ist entscheidend: Ohne ihn kann der Ablauf auf Klicks anderer Triggerlinks reagieren. Mit der eindeutigen Zuordnung erhält ein Kontakt nach dem Klick auf „Termin vereinbaren“ nur den dazu passenden Ablauf.

## So testest du die Einrichtung

Teste vor dem Einsatz mit einem eigenen Testkontakt:

1. Sende die aktive Vorlage über den vorgesehenen automatischen Ablauf an den Testkontakt.
2. Prüfe zuerst, ob die Nachricht und die Schaltfläche oder der Link verständlich dargestellt werden.
3. Tippe den Triggerlink an und kontrolliere die Zielseite.
4. Öffne die **Workflow-Historie**. Dort muss der Testkontakt im richtigen Workflow erscheinen.
5. Prüfe in der Vorlagenanalyse zusätzlich Zustellung, Lesestatus und Klicks.

Ein erfolgreicher Test bedeutet nicht nur, dass die Nachricht angekommen ist. Entscheidend ist, dass **der richtige Link** den **richtigen Workflow** startet.

## Praxisbeispiel: Probetraining anbieten

Ein Fitnessstudio verschickt eine WhatsApp-Vorlage an Interessierte. Die Nachricht enthält zwei Schaltflächen: **„Probetraining buchen“** und **„Kursplan ansehen“**.

Das Studio legt dafür zwei eigene Triggerlinks an. Der erste startet nach dem Klick einen Ablauf, der dem Team eine Aufgabe zur Terminprüfung anlegt. Der zweite führt direkt zum Kursplan und löst keinen weiteren Kontaktprozess aus.

Vor der Verwendung testet das Studio beide Schaltflächen mit einem Testkontakt. In der Workflow-Historie prüft es, dass nur der Klick auf **„Probetraining buchen“** die Teamaufgabe auslöst. So bleiben Interesse und Folgeaktion sauber getrennt.

## Typische Fehler und ihre Lösung

* **Der falsche Ablauf startet:** Prüfe, ob der Auslöser im Workflow auf den exakten Triggerlink gefiltert ist.
* **Die Vorlage ist nicht nutzbar:** Kontrolliere Kategorie, Sprache, Platzhalter mit Beispielwerten und den Status **Aktiv**.
* **Der Link führt nicht zum erwarteten Ziel:** Öffne die gespeicherte Zieladresse vor dem Versand selbst und korrigiere den Triggerlink bei Bedarf.
* **Die Schaltflächen fehlen oder sind zu viele:** Eine Vorlage darf insgesamt maximal zwei Schaltflächen enthalten.
* **Die Klickmessung bleibt leer:** Teste mit einer aktiven Vorlage und prüfe, ob du wirklich den Triggerlink antippst – nicht nur die Nachricht öffnest.
* **Der Link im Text wirkt unklar:** Verwende für die wichtigste Handlung stattdessen eine eindeutig beschriftete Schaltfläche.


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