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# US-Textnachrichten mit lokalen Rufnummern registrieren

## Worum es geht

Wenn dein Unternehmen Textnachrichten über eine US-amerikanische lokale Rufnummer mit zehn Ziffern an Empfängerinnen und Empfänger in den USA sendet, ist eine Registrierung bei den Mobilfunknetzen erforderlich. Sie ordnet deine Unternehmensidentität und den Zweck deiner Nachrichten zu. Das verbessert die Nachvollziehbarkeit und hilft, unerwünschte Nachrichten zu reduzieren.

Die Registrierung beeinflusst auch die Versandgeschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit wird in Nachrichtenabschnitten pro Sekunde gemessen. Eine kurze SMS ist meist ein Abschnitt. Längere Texte, Emojis oder Sonderzeichen können mehrere Abschnitte bilden und dadurch mehr von der verfügbaren Versandgeschwindigkeit beanspruchen.

## Vorbereiten

Sammle vor dem Start die Angaben vollständig und exakt:

* Unternehmensname und ladungsfähige Anschrift
* Rechtsform oder Unternehmensart
* Registrierungskennzeichen, soweit vorhanden
* Branche, Website und Einsatzregionen
* Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Funktion einer berechtigten Ansprechperson
* Beschreibung des Nachrichtenfalls, Beispiele für Nachrichten und die Einwilligung der Empfänger

Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer benötigen je nach Registrierungsweg andere Angaben. Wähle immer die Unternehmensform, die zu deiner tatsächlichen Situation passt.

Für eine belastbare Prüfung müssen Unternehmensname, Kennzeichen, Adresse und öffentliche Website zueinander passen. Eine sichtbar verlinkte Datenschutzerklärung, Nutzungsbedingungen, eine klare Erklärung zur Einwilligung in Textnachrichten sowie realistische Nachrichtenbeispiele helfen bei der Bewertung. Wähle immer den tatsächlichen Nachrichtenzweck, nicht eine vermeintlich höhere Versandgeschwindigkeit.

## Registrierung in zwei Teilen

Zuerst wird die Unternehmensidentität registriert. Danach beschreibst du für einen Nachrichtenfall, welche Art von Nachrichten versendet wird, etwa Terminbestätigungen, Serviceinformationen oder Marketingnachrichten. Inhalt, Einwilligungstext und Nachrichtenbeispiele müssen zusammenpassen.

Nach dem Absenden prüfen die Mobilfunknetze und ihre Registrierungspartner die Angaben. Eine Freigabe für den Nachrichtenfall bedeutet noch nicht automatisch, dass jede lokale Rufnummer zugeordnet ist. Prüfe deshalb jede betroffene Rufnummer in **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Rufnummern** auf den sichtbaren Verifizierungsstatus und ordne sie bei Bedarf der freigegebenen Registrierung zu.

## Nachrichtenfall anlegen

Die Registrierung des Unternehmens muss abgeschlossen sein, bevor du einen Nachrichtenfall anlegst. Ist sie bereits bestätigt, gehst du so vor:

1. Öffne **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Trust Center**.
2. Wähle auf der Karte für US-Textnachrichten **Unternehmen und Nachrichtenfälle**.
3. Öffne den Tab **Nachrichtenfälle**.
4. Wähle **Nachrichtenfall erstellen**.
5. Wähle das Unternehmen, zu dem der Nachrichtenfall gehört.

Ein Nachrichtenfall beschreibt, welche Art von SMS oder Bildnachrichten du versendest, an wen sie gehen und wie die Einwilligung zustande kommt. Mobilfunknetze bewerten genau diese Angaben; sie müssen daher zum tatsächlichen Ablauf passen.

### Passenden Umfang wählen

Mit einem Unternehmenskennzeichen stehen je nach Registrierungsweg Optionen für geringeres oder höheres Versandvolumen zur Verfügung. Die Variante mit geringerem Volumen unterstützt mehrere Rufnummern und ist für bis zu 6.000 SMS-Abschnitte pro Tag vorgesehen. Die Variante für höheres Volumen unterstützt ebenfalls mehrere Rufnummern und ist für bis zu 600.000 SMS-Abschnitte pro Tag vorgesehen.

Ohne Unternehmenskennzeichen steht nur die Registrierung für eine Rufnummer zur Verfügung. Die gewählte Rufnummer kannst du später ändern, es bleibt aber bei einer Rufnummer für diese Registrierung.

Wähle den Umfang anhand deines tatsächlichen Versandbedarfs. Die Auswahl ersetzt keine Einwilligung und keine spätere Prüfung durch die Mobilfunknetze.

## Schnelleinrichtung oder manuelle Einrichtung

Nach der Auswahl des Umfangs kannst du zwischen zwei Wegen wählen.

### Schnelleinrichtung

Die Schnelleinrichtung eignet sich für einen üblichen Nachrichtenfall ohne besonderen Einwilligungsweg. Der Standort erzeugt dafür ein Einwilligungs-Widget und füllt mehrere Angaben für die Prüfung vor. Prüfe die vorgegebenen Texte dennoch sorgfältig gegen dein Unternehmen und den tatsächlichen Nachrichtenzweck.

1. Wähle Nachrichtenzweck und öffentliche Unternehmenswebsite.
2. Gib nur bei tatsächlich altersbeschränkten Inhalten die entsprechende Angabe an.
3. Kopiere den Code des Einwilligungs-Widgets und binde ihn im Haupt- oder Fußbereich deiner Website ein.
4. Stelle sicher, dass das Widget sichtbar ist, bevor du fortfährst.
5. Prüfe die automatisch vorbereitete Beschreibung, Beispielnachrichten, Einwilligungsbeschreibung und Einwilligungstext.

Auf der Seite mit diesem Widget darf kein weiteres Formular die Einwilligung in Textnachrichten abfragen. Verwende dafür eine eigene Seite oder einen eindeutigen Einwilligungsweg.

### Feste Bestandteile der Schnelleinrichtung

Die Schnelleinrichtung ist auf einen einheitlichen Informations- oder Werbezweck ausgelegt. Der Standort erzeugt das Einwilligungs-Widget mit den erforderlichen Hinweisen, Abmelde- und Hilfemöglichkeiten automatisch. Farben und Überschrift lassen sich gegebenenfalls anpassen; Einwilligungstext, Pflichtfelder und Hinweise dürfen nicht entfernt oder inhaltlich verändert werden.

Wenn du bei der Einordnung altersbeschränkte oder besonders regulierte Inhalte angibst, kann ein Pflichtfeld für das Geburtsdatum erscheinen. Dieses Feld gehört dann zum vorgeschriebenen Einwilligungsweg. Wähle deshalb immer die tatsächliche Verwendung. Kann dein Vorhaben nicht eindeutig einer einzelnen Auswahl zugeordnet werden, nutze den manuellen Einrichtungsweg und dokumentiere die Einwilligung passend zu deinem echten Ablauf.

Prüfe vor dem Einreichen, dass das Widget an der im Antrag genannten, öffentlich erreichbaren Stelle eingebunden ist. Es muss für Besuchende sichtbar funktionieren; ein zusätzliches Formular mit derselben Einwilligung auf dieser Seite kann zu widersprüchlichen Angaben führen.

### Manuelle Einrichtung

Die manuelle Einrichtung verwendest du, wenn die Einwilligung bereits über einen eigenen Prozess erfolgt, zum Beispiel über ein Website-Formular, ein Papierformular, ein Facebook-Lead-Formular, einen QR-Code, ein Terminal oder eine mündliche Einwilligung.

Trage dabei diese Angaben vollständig und widerspruchsfrei ein:

* **Nachrichtenzweck:** Er muss zum Unternehmen, den Beispielnachrichten und dem Einwilligungsweg passen.
* **Website:** Nutze eine öffentlich erreichbare Unternehmenswebsite mit sichtbarem Namen und Kontaktangaben.
* **Beschreibung:** Erkläre, wer sendet, wer die Nachrichten erhält, welche Nachrichten vorgesehen sind und wie die Einwilligung erfolgt.
* **Beispielnachrichten:** Verwende realistische Texte mit Absenderbezeichnung und Abmeldehinweis. Verwende dort keine Platzhalter.
* **Weitere Nachrichtenmerkmale:** Gib an, ob Nachrichten Links, Rufnummern, altersbeschränkte Inhalte oder Inhalte mit besonderer Prüfung enthalten.
* **Einwilligungsweg:** Beschreibe, wo die Rufnummer eingegeben wird, welchen Text die Person vorher sieht, ob die Einwilligung freiwillig ist und welche Nachrichten sie erwartet.
* **Nachweis der Einwilligung:** Verlinke die öffentliche Einwilligungsseite. Bei nicht öffentlichen Abläufen hinterlegst du eine öffentlich erreichbare Darstellung des tatsächlichen Ablaufs.
* **Einwilligungstext:** Er braucht Unternehmens- oder Programmname, erwartete Häufigkeit, den erforderlichen Hinweis zur Mobilfunknutzung, eine Kontaktmöglichkeit für Hilfe und einen eindeutigen Abmeldehinweis.
* **Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen:** Hinterlege beide als öffentlich erreichbare Links.

## Prüfen, einreichen und Rufnummer zuordnen

Wähle nach dem Ausfüllen **Antrag prüfen**. Die Vorprüfung zeigt fehlende oder widersprüchliche Angaben. Korrigiere jeden angezeigten Punkt und starte die Prüfung erneut. Erst wenn alle Prüfungen bestanden sind, kannst du den Nachrichtenfall einreichen.

Nach dem Einreichen zeigt die Rufnummernliste den laufenden Registrierungsstatus direkt an. Solange der Status **Ausstehend** ist, darfst du über diese Rufnummer keine Nachrichten für den registrierten Zweck einplanen. Erst bei **Registriert** ist die externe Prüfung für diese Rufnummer abgeschlossen.

Nach der Bestätigung gehst du erneut zu **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Rufnummern**:

1. Suche die Rufnummer, die Nachrichten senden soll.
2. Prüfe, ob ihr der Status **A2P verifiziert** angezeigt wird.
3. Fehlt der Status, ordne die Rufnummer dem bestätigten Nachrichtenfall zu.
4. Wiederhole die Prüfung für jede weitere betroffene lokale US-Rufnummer.

### Live-Status jeder Rufnummer prüfen

Öffne nach dem Einreichen **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Rufnummern** und kontrolliere jede dem Nachrichtenfall zugeordnete lokale US-Rufnummer einzeln. Die Liste zeigt für verknüpfte Rufnummern den aktuellen Stand der Registrierung:

| Sichtbarer Status  | Was er bedeutet                                                                              | Was du jetzt tun solltest                                                                                                                    |
| ------------------ | -------------------------------------------------------------------------------------------- | -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Ausstehend**     | Die Angaben wurden übergeben, die Prüfung durch Mobilfunknetze ist noch nicht abgeschlossen. | Warte ab und versende über diese Rufnummer noch keine Nachrichten für den registrierten Zweck.                                               |
| **Registriert**    | Die Registrierung der Rufnummer ist abgeschlossen.                                           | Prüfe zusätzlich die Kennzeichnung **A2P verifiziert** und führe danach mit einer einwilligenden Testperson einen kleinen Versandtest durch. |
| **Fehlgeschlagen** | Die Registrierung wurde nicht erfolgreich abgeschlossen.                                     | Öffne den betroffenen Registrierungsweg, prüfe die sichtbaren Korrekturhinweise und behebe sie vor einem neuen Einreichen.                   |

Bei vollständig registrierten Rufnummern erscheint in der Rufnummernliste zusätzlich die Kennzeichnung **A2P verifiziert**. Bereits vorhandene Rufnummern erhalten den aktuellen Stand automatisch; du musst sie dafür nicht neu anlegen oder erneut zuordnen.

Die Dauer hängt von den Mobilfunknetzen ab. Häufig ist die Prüfung innerhalb von 24 Stunden beendet, sie kann aber von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen dauern. Ein ausstehender Status in diesem Zeitraum ist daher erwartbar. Plane eine SMS-Aussendung erst, wenn die konkrete sendende Rufnummer als registriert und verifiziert sichtbar ist.

## Versandgeschwindigkeit verstehen

Die erlaubte Versandgeschwindigkeit gilt für registrierte US-Rufnummern mit zehn Ziffern. Sie steuert, wie schnell Nachrichten gesendet werden können, garantiert aber keine Zustellung. Einwilligung, Inhalt, Sperren durch Mobilfunknetze, Abmeldungen und der Status der Empfängernummer können die Zustellung weiterhin beeinflussen.

Bei hohem Versandaufkommen werden Nachrichten oberhalb des erlaubten Werts in eine Warteschlange gestellt. Sie werden nicht dadurch schneller, dass du weitere Rufnummern hinzufügst: Die Begrenzung wird im Regelfall für den registrierten Nachrichtenfall festgelegt.

### Bewertung und Standardregistrierung

Bei einer Standardregistrierung kann eine externe Vertrauensbewertung die Versandgeschwindigkeit beeinflussen. Der Wert wird außerhalb des Standorts vergeben und lässt sich dort nicht manuell ändern.

| Vertrauensbewertung                               | Insgesamt bei großen US-Netzen | Je großes US-Netz |
| ------------------------------------------------- | -----------------------------: | ----------------: |
| 75–100                                            |     225 Abschnitte pro Sekunde |                75 |
| 50–74                                             |     120 Abschnitte pro Sekunde |                40 |
| 1–49                                              |      12 Abschnitte pro Sekunde |                 4 |
| 0 oder Standardregistrierung mit geringem Volumen |      12 Abschnitte pro Sekunde |                 4 |

Für US Cellular gelten bis zu 8 Abschnitte pro Sekunde; bei weiteren kleineren US-Netzen gilt ein Abschnitt pro Sekunde je Rufnummer.

Bei einer Registrierung mit geringem Volumen ist die Geschwindigkeit fest begrenzt. Für einen Nachrichtenfall mit gemischtem oder werblichem Zweck und geringem Volumen nennt die geprüfte Grundlage insgesamt 3,75 Abschnitte pro Sekunde beziehungsweise 1,25 je großes US-Netz.

### Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer

Für Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer ohne passendes Unternehmenskennzeichen gelten feste Werte statt einer bewertungsabhängigen Geschwindigkeit:

| Insgesamt bei großen US-Netzen | AT\&T |       T-Mobile |        Verizon |
| -----------------------------: | ----: | -------------: | -------------: |
|    2,25 Abschnitte pro Sekunde |  0,25 | 1 je Rufnummer | 1 je Rufnummer |

Diese Werte sind keine Zustellgarantie. Plane bei größeren Mengen immer mit einem zeitlichen Puffer.

### Begrenzung für den gesamten Standort

Neben dem Wert eines einzelnen Nachrichtenfalls kann eine zusätzliche Begrenzung für den gesamten Standort gelten. Wenn mehrere Nachrichtenfälle gleichzeitig senden, bestimmt die niedrigere Gesamtbegrenzung die tatsächliche Geschwindigkeit. Überschüssige Nachrichten warten dann in der Warteschlange.

## Status und erforderliche Korrekturen prüfen

1. Öffne **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Trust Center**.
2. Prüfe die Angaben zur US-Registrierung.
3. Öffne **Unternehmen und Nachrichtenfälle**.
4. Kontrolliere Status, Nachrichtenzweck und angezeigte Korrekturen.
5. Behebe erforderliche Korrekturen vollständig, bevor du erneut einreichst.
6. Prüfe mit einer einwilligenden Testperson, ob die zugeordnete Rufnummer Nachrichten wie erwartet sendet.

## Wichtige Grenzen

* Die Regel betrifft lokale US-Rufnummern mit zehn Ziffern. Gebührfreie Rufnummern, internationale Routen und lokale kanadische Rufnummern folgen je nach Nummerntyp und Ziel möglicherweise anderen Regeln.
* Auch Bildnachrichten können abweichend behandelt werden, weil Dateigröße, Format und Verarbeitung durch Mobilfunknetze Einfluss haben.
* Sende keine unerbetenen Textnachrichten. Eine ausdrückliche Einwilligung ist Voraussetzung.
* Stimmen Unternehmensangaben, Einwilligung und Nachrichtenzweck nicht überein, kann die Registrierung abgelehnt oder die Zustellung eingeschränkt werden.
* Die Prüfung erfolgt außerhalb des Standorts. Plane daher ausreichend Zeit ein und versende erst nach sichtbarer Bestätigung über die zugeordnete Nummer.

## Praxisbeispiel

Eine Praxis sendet über eine US-Rufnummer Terminerinnerungen. Sie dokumentiert, wie Termine gebucht werden und wie die Einwilligung eingeholt wird. Anschließend registriert sie den Zweck „Terminbenachrichtigungen“, prüft die Zuordnung der konkreten Rufnummer und kontrolliert den Status im Trust Center. Vor einer größeren Erinnerungsrunde versendet sie zunächst eine Testnachricht an einen einwilligenden Testkontakt und plant die Sendung mit Puffer für mögliche Warteschlangen.

## Unternehmensidentität vor dem Nachrichtenfall registrieren

Bevor du einen Nachrichtenfall einreichst, registrierst du die Unternehmensidentität im Trust Center. Diese Registrierung beschreibt, wer die Nachrichten verantwortet. Erst nach ihrer Bestätigung kannst du den Nachrichtenfall mit Zweck, Einwilligung und Beispielnachrichten vollständig einreichen.

### Die richtige Registrierungsart wählen

Wähle eine Unternehmensregistrierung, wenn dein Unternehmen über eine passende amtliche Kennung verfügt. Die Einzelunternehmens-Registrierung ist nur für eine einzelne Person oder ein sehr kleines Unternehmen ohne solche Kennung vorgesehen. Wähle immer die tatsächliche Situation. Eine falsche Auswahl führt häufig zur Ablehnung.

Bereite je nach Registrierungsart diese Angaben vor:

| Bereich                        | Erforderliche Angaben                                                                                         |
| ------------------------------ | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Unternehmensdaten              | rechtlicher Name, Art des Unternehmens, Branche, Kennungsart, Kennung, geschäftliche E-Mail und Einsatzregion |
| Anschrift                      | Land, Region, Straße ohne Postfach, Ort und Postleitzahl                                                      |
| berechtigte Kontaktperson      | Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, erreichbare Mobilnummer, Funktion und Position                             |
| Einzelunternehmen ohne Kennung | Name des Unternehmens oder vollständiger Name, Branche und erreichbare Mobilnummer                            |

Der rechtliche Name, die Kennung und die Anschrift müssen exakt zu den offiziellen Unterlagen passen. Für europäische Unternehmen wird die numerische Komponente der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verwendet. Nutze keine abweichende Handelsbezeichnung, wenn sie nicht zu den amtlichen Angaben passt.

### Registrierung starten

1. Öffne **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Trust Center**.
2. Wähle im Bereich für US-Textnachrichten **Registrierung starten**.
3. Gib an, wo das Unternehmen registriert ist und ob eine Unternehmenskennung vorhanden ist.
4. Vervollständige die angezeigten Unternehmens- oder Einzelunternehmensdaten.
5. Ergänze die Geschäftsanschrift und eine berechtigte Kontaktperson.
6. Prüfe jede Angabe gegen die offiziellen Unterlagen.
7. Schließe eine eventuell angezeigte Identitäts- oder E-Mail-Prüfung ab.
8. Fahre erst dann mit dem Nachrichtenfall fort.

Für eine Unternehmensregistrierung ist eine E-Mail unter der eigenen Unternehmensdomain sinnvoll. Bei einer Einzelunternehmens-Registrierung ohne Kennung kann dagegen eine erreichbare öffentliche E-Mail-Adresse erforderlich sein. Halte dich an die jeweils sichtbaren Feldhinweise.

### Verifizierung abschließen

Je nach Angaben wird eine Identitätsprüfung oder eine Bestätigung per E-Mail-Code angezeigt. Prüfe dafür das Postfach der hinterlegten Kontaktperson, auch den Spam-Ordner, und gib den erhaltenen Code im Bestätigungsfenster ein. Nach mehreren falschen Eingaben musst du den Vorgang möglicherweise neu starten.

Die Bestätigung der Unternehmensidentität erlaubt noch keinen Versand. Danach folgt weiterhin der Nachrichtenfall mit Zweck, Einwilligung, Beispielnachrichten und der Zuordnung der Rufnummer.

### Fehler vermeiden

* Verwende den rechtlichen Namen genauso wie in den amtlichen Unterlagen.
* Prüfe Kennung, Anschrift und Kontaktdaten vor dem Absenden.
* Nutze bei einer neuen Unternehmenskennung erst dann die Registrierung, wenn die amtlichen Verzeichnisse die Daten führen.
* Wähle keine Einzelunternehmens-Registrierung, wenn eine passende Unternehmenskennung vorliegt.
* Korrigiere bei einer Ablehnung den konkret genannten Unterschied und reiche nicht unverändert erneut ein.

> **Praxisbeispiel:** Eine Praxis mit europäischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer öffnet im Trust Center die Registrierung, wählt den Standort des Unternehmens und trägt rechtlichen Namen, numerische Kennung, Anschrift sowie eine verantwortliche Kontaktperson ein. Nach der E-Mail-Bestätigung legt sie erst danach den Nachrichtenfall für Terminerinnerungen an und prüft vor dem Versand die zugeordnete Rufnummer.

## Rufnummern nach der Freigabe zuordnen

Eine bestätigte Unternehmens- und Nachrichtenfall-Registrierung verbindet nicht automatisch jede lokale US-Rufnummer. Prüfe deshalb jede Rufnummer einzeln, bevor du darüber Text- oder Bildnachrichten sendest.

1. Öffne **Einstellungen** → **Telefonsystem** → **Rufnummern**.
2. Suche die lokale US-Rufnummer mit zehn Ziffern.
3. Öffne das Drei-Punkte-Menü der Rufnummer.
4. Wähle die Option, einen bestätigten Nachrichtenfall zuzuordnen.
5. Wähle den zutreffenden, bereits bestätigten Nachrichtenfall.
6. Kehre zur Rufnummernliste zurück und prüfe den sichtbaren Status **A2P verifiziert**.

Wiederhole diese Prüfung für jede weitere lokale US-Rufnummer. Gebührenfreie Rufnummern folgen einem eigenen Bestätigungsweg und werden nicht auf diese Weise zugeordnet.

### Fehler 30034 prüfen

Erscheint beim Versand der Fehler **30034**, prüfe zuerst, ob die sendende Rufnummer in der Liste als **A2P verifiziert** angezeigt wird. Fehlt der Hinweis, ordne die Rufnummer dem richtigen bestätigten Nachrichtenfall zu.

Bei einer Registrierung als Einzelunternehmen ohne Kennung ist nur eine lokale US-Rufnummer für den jeweiligen Nachrichtenfall vorgesehen. Tritt der Fehler bei mehreren lokalen Rufnummern auf, prüfe diese Begrenzung und die Auswahl der Registrierungsart, bevor du erneut sendest.

Zeigt die Rufnummer zusätzlich **Ausstehend** oder **Fehlgeschlagen**, versende nicht über sie. Prüfe zuerst Status und Korrekturhinweise; ein erneuter Versand löst die Registrierung nicht aus.


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