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# Eine Chance für einen Kontakt anlegen

Eine Chance bündelt einen konkreten möglichen Abschluss mit dem passenden Kontakt, der Pipeline, einer Phase und einer verantwortlichen Person. Sie verhindert, dass wichtige Vorgänge nur in einzelnen Nachrichten oder Notizen stehen.

Lege eine Chance an, sobald ein Kontakt einen konkreten Bedarf zeigt und ihr den Vorgang aktiv verfolgen wollt. Nicht jeder Kontakt braucht automatisch eine Chance.

## Voraussetzungen

* Der Kontakt ist vorhanden oder kann beim Anlegen erfasst werden.
* Eine passende Pipeline und Startphase sind eingerichtet.
* Du weißt, wer den Vorgang verantwortet.
* Der nächste konkrete Schritt ist bekannt.

## Neue Chance anlegen

1. Öffne den Bereich **Chancen**.
2. Wähle die Funktion zum Hinzufügen einer Chance.
3. Suche den bestehenden Hauptkontakt oder erfasse ihn, falls er noch nicht vorhanden ist.
4. Prüfe bei ähnlichen Namen zusätzlich E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.
5. Ergänze die Angaben zum Vorgang.
6. Speichere die Chance.
7. Kontrolliere anschließend, ob sie in der richtigen Pipeline angezeigt wird.

Die Quellenansicht zeigt genau diese Reihenfolge: Bereich öffnen, neue Chance anlegen, Kontakt auswählen, Angaben ergänzen und die Erstellung bestätigen.

## Die Angaben verständlich ausfüllen

| Angabe                    | Wofür sie da ist                                                                            | Worauf du achtest                                                                  |
| ------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------------------------- |
| Hauptkontakt              | Verknüpft die Chance mit der richtigen Person oder Organisation.                            | Prüfe den Kontakt vor dem Speichern, besonders bei Namensgleichheit.               |
| Name der Chance           | Macht den Vorgang in der Übersicht eindeutig.                                               | Beschreibe Kontakt und Anlass, zum Beispiel „Muster GmbH – Beratung im September“. |
| Pipeline                  | Ordnet den Vorgang dem passenden Ablauf zu.                                                 | Wähle den Ablauf, der tatsächlich zum Anliegen passt.                              |
| Phase                     | Zeigt den aktuellen Prozessschritt.                                                         | Wähle den jetzigen Stand, nicht das gewünschte Ergebnis.                           |
| Status                    | Kennzeichnet, ob der Vorgang noch offen, erfolgreich beendet, verloren oder aufgegeben ist. | Aktualisiere ihn erst, wenn das entsprechende Ereignis wirklich eingetreten ist.   |
| Verantwortliche Person    | Macht klar, wer den nächsten Schritt übernimmt.                                             | Weise eine Person eindeutig zu.                                                    |
| Beteiligte Teammitglieder | Ermöglichen weiteren Personen den Einblick in den Vorgang.                                  | Ergänze nur Personen, die den Vorgang wirklich bearbeiten.                         |
| Zusätzliche Angaben       | Halten für euren Ablauf wichtige Informationen fest.                                        | Erfasse nur nachvollziehbare Daten, die für die Bearbeitung nötig sind.            |

Ein möglicher Einschätzwert kann als interne Arbeitshilfe vorhanden sein. Behandle ihn nicht als sichere Zusage und nutze ihn nicht als Ersatz für eine klare nächste Aktion.

## Pipeline, Phase und Status richtig wählen

Die Pipeline beschreibt den übergeordneten Ablauf. Die Phase zeigt den aktuellen Schritt darin. Der Status beschreibt, ob der Vorgang noch bearbeitet wird oder wie er beendet wurde.

Beispiel: Eine Beratung ist in der Pipeline „Neue Anfragen“, in der Phase „Gespräch geplant“ und hat den Status „Offen“. Nach einer klaren Absage setzt das Team den passenden Abschlussstatus und dokumentiert den Grund. Es verschiebt eine Chance nicht nur, damit die Übersicht ordentlicher wirkt.

## Kontext und nächsten Schritt festhalten

Ergänze nach dem Anlegen kurz:

* Was möchte der Kontakt?
* Welche Lösung wurde besprochen?
* Bis wann ist eine Rückmeldung vereinbart?
* Was ist die nächste konkrete Handlung?
* Welche offene Frage muss geklärt werden?

Beispiel: „Kontakt möchte Beratung für drei Standorte. Rückmeldung bis Freitag vorbereiten; Rückruf am folgenden Dienstag.“ Damit kann ein Teammitglied den Vorgang auch nach einer Übergabe sicher weiterführen.

## Vor dem Speichern prüfen

1. Ist der richtige Hauptkontakt ausgewählt?
2. Ist der Name der Chance eindeutig?
3. Liegt die Chance in der passenden Pipeline und Phase?
4. Stimmt der aktuelle Status?
5. Ist eine verantwortliche Person zugeordnet?
6. Gibt es eine klare nächste Handlung?
7. Sind zusätzliche Angaben wirklich für die Bearbeitung nötig?

Öffne nach dem Speichern die Pipeline-Ansicht und kontrolliere, ob die Chance dort in der erwarteten Spalte erscheint.

## Häufige Fehler

### Kontakt und Chance werden verwechselt

Ein Kontakt ist die Person oder Organisation. Eine Chance ist ein konkreter Vorgang. Ein Kontakt kann mehrere getrennte Chancen haben.

### Die Chance liegt in der falschen Phase

Prüfe, was tatsächlich bereits passiert ist. Verschiebe sie erst, wenn die Bedingung der nächsten Phase erfüllt ist.

### Niemand fühlt sich verantwortlich

Eine Chance ohne eindeutige Zuständigkeit bleibt leicht liegen. Weise eine verantwortliche Person zu und ergänze eine Aufgabe oder eine klare Vereinbarung.

### Der Vorgang wurde beendet, bleibt aber offen

Aktualisiere Status und Ergebnis zeitnah. So bleibt die Übersicht für aktive Fälle nützlich.

## Praxisbeispiel

Nach einem Erstgespräch zeigt ein Kontakt konkretes Interesse an einer Beratung. Die zuständige Person öffnet **Chancen**, erstellt einen Eintrag mit dem richtigen Hauptkontakt, wählt die Pipeline „Neue Anfragen“ und die Phase „Gespräch geplant“. Sie benennt die Chance eindeutig, weist sich selbst zu und hält den vereinbarten Rückruf fest.

Nach dem Speichern prüft sie die Boardansicht. Der Vorgang erscheint in der richtigen Phase und jede Person im Team erkennt, was als Nächstes passiert.


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