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# Automatische Inhaltsübersicht in Blogbeiträgen einfügen

## Worum es geht

Eine Inhaltsübersicht erstellt automatisch anklickbare Sprunglinks aus den Überschriften deines Blogbeitrags. Sie ist besonders nützlich bei längeren Beiträgen: Leserinnen und Leser sehen auf einen Blick, welche Themen der Beitrag behandelt, und springen direkt zum passenden Abschnitt.

Du schreibst die Linkliste nicht von Hand. Die Plattform übernimmt die vorhandenen Überschriften und baut daraus die Inhaltsübersicht. Darum entscheidet die Struktur deines Beitrags darüber, ob die Übersicht verständlich wird.

## Wann sich eine Inhaltsübersicht lohnt

Setze sie ein, wenn ein Beitrag mehrere eigenständige Abschnitte hat, zum Beispiel eine Anleitung mit Vorbereitung, Durchführung und Abschluss oder ein ausführlicher Ratgeber mit Unterthemen.

Bei einem sehr kurzen Beitrag mit nur einer Überschrift bringt sie wenig. Dann wirkt eine zusätzliche Linkliste eher unruhig als hilfreich.

## Voraussetzungen

* Du bearbeitest einen bestehenden oder neuen Beitrag im Blog-Editor.
* Der Beitrag enthält klare Überschriften für die Abschnitte, zu denen Leserinnen und Leser springen sollen.
* Hauptthemen und Unterthemen sind nachvollziehbar gegliedert.
* Du kannst den Beitrag anschließend speichern und in der Vorschau oder öffentlichen Ansicht öffnen.

Wichtig: Fett geschriebener Fließtext ist keine Überschrift. Nur als Überschrift angelegte Textstellen können als sinnvolle Sprungziele dienen.

## Beitrag zuerst sinnvoll strukturieren

Bevor du die Inhaltsübersicht einfügst, gehe den Beitrag einmal von oben nach unten durch:

1. Gib dem Beitrag einen eindeutigen Titel.
2. Teile die wichtigsten Themen in Hauptabschnitte auf.
3. Verwende für Unterthemen passende untergeordnete Überschriften.
4. Achte darauf, dass Überschriften konkret sagen, was im Abschnitt folgt.
5. Entferne doppelte oder sehr ähnliche Überschriften, damit die Linkliste nicht verwirrend wird.

Eine gute Struktur wäre zum Beispiel **Vorbereitung**, **Material auswählen**, **Durchführung** und **Ergebnis prüfen**. Weniger hilfreich wären Überschriften wie „Weiter“, „Noch etwas“ oder „Tipp“.

## Inhaltsübersicht einfügen

1. Öffne deinen Blog und wähle **Blogseite bearbeiten**.
2. Öffne im Blog-Editor den Beitrag, den du strukturieren möchtest.
3. Setze den Cursor an die Stelle, an der die Inhaltsübersicht stehen soll. Bei längeren Beiträgen ist das meist direkt nach der kurzen Einleitung sinnvoll.
4. Klicke in der Werkzeugleiste auf das Symbol **Table of Contents**.
5. Wähle eines der drei angebotenen Layouts.
6. Prüfe die automatisch eingefügten Linkzeilen und ihre Einrückung.
7. Speichere den Beitrag mit **Update** und öffne die Vorschau oder öffentliche Ansicht.

Nach dem Einfügen zeigt die Übersicht die Überschriften als anklickbare Einträge. Ein Klick führt innerhalb desselben Beitrags zum zugehörigen Abschnitt.

## Die drei Layouts richtig auswählen

Nach dem Klick auf **Table of Contents** zeigt die Werkzeugleiste drei Symbole für die Darstellung. Sie verändern das Aussehen der Inhaltsübersicht, nicht die zugrunde liegenden Überschriften oder Sprungziele.

| Sichtbare Variante                     | Was du in der Vorschau prüfst                             | Geeignet, wenn                                           |
| -------------------------------------- | --------------------------------------------------------- | -------------------------------------------------------- |
| Linkzeilen ohne zusätzliche Markierung | Die Überschriften stehen als klare, eingerückte Linkliste | Der Beitrag ruhig und textorientiert wirken soll         |
| Linkzeilen mit Zahlen am rechten Rand  | Nummerierung und Einrückung passen zur Gliederung         | Du einen stärker strukturierten Ratgeber veröffentlichst |
| Linkzeilen mit Punkten am rechten Rand | Die Punkte stören weder Textlänge noch Lesefluss          | Das gewählte Seitendesign diese Darstellung aufnimmt     |

Es gibt keine allgemein beste Variante. Wähle eine Darstellung, speichere sie und prüfe sie im tatsächlichen Beitrag. Wenn lange Überschriften unsauber umbrechen oder die Hierarchie schwer lesbar wird, teste eines der anderen beiden Layouts.

## Einrückung und Hierarchie verstehen

Die Inhaltsübersicht übernimmt die Überschriftenstruktur des Beitrags. Unterthemen können eingerückt erscheinen, damit sofort erkennbar ist, welcher Hauptüberschrift sie zugeordnet sind.

Prüfe dabei vor allem zwei Dinge:

* Hauptabschnitte müssen auf derselben Ebene stehen.
* Unterthemen dürfen nur unter dem passenden Hauptthema eingerückt sein.

Die Einrückung ist keine bloße Dekoration: Sie macht die Reihenfolge und Zugehörigkeit der Themen sichtbar. Wenn eine Überschrift in der Übersicht an einer unerwarteten Stelle steht, überprüfe zuerst die Überschriftenstruktur im Beitrag und danach die Einrückung in der eingefügten Übersicht.

## Textgestaltung der Inhaltsübersicht

Wenn die Inhaltsübersicht ausgewählt ist, stehen in der Werkzeugleiste bekannte Textformatierungen zur Verfügung:

| Einstellung        | Praktischer Zweck                                                            |
| ------------------ | ---------------------------------------------------------------------------- |
| **Fett**           | Hebt wichtige Linkeinträge hervor; sparsam einsetzen                         |
| **Kursiv**         | Eignet sich eher für zurückhaltende Zusätze als für alle Einträge            |
| **Unterstreichen** | Kann Links zusätzlich betonen, ist aber bei vielen Einträgen schnell unruhig |
| **Durchstreichen** | Für normale Inhaltsübersichten meist nicht sinnvoll                          |
| **Schriftgröße**   | Passt die Lesbarkeit an den übrigen Beitrag an                               |

Diese Einstellungen verändern die Darstellung der Übersicht. Prüfe nach jeder größeren Formatänderung, ob die Einträge weiterhin klar erkennbar und gut anklickbar wirken.

## Ergebnis prüfen

1. Speichere den Beitrag mit **Update**.
2. Öffne die Vorschau oder den veröffentlichten Beitrag.
3. Klicke jeden wichtigen Eintrag der Inhaltsübersicht an.
4. Prüfe, ob der Browser zum richtigen Abschnitt springt.
5. Vergleiche die Reihenfolge der Linkeinträge mit den Überschriften im Beitrag.
6. Prüfe bei längeren Überschriften, ob Layout, Einrückung und Umbrüche noch verständlich aussehen.

Änderst du später eine Überschrift, einen Abschnitt oder die Reihenfolge des Beitrags, führe diese Prüfung erneut durch. So vermeidest du Links, die zwar sichtbar sind, aber Leserinnen und Leser zu einem unpassenden Teil des Beitrags führen.

## Typische Fehler und ihre Lösung

### Die Inhaltsübersicht ist leer oder unbrauchbar

Prüfe, ob dein Beitrag echte Überschriften enthält. Formatiere wichtige Abschnittstitel als Überschriften und füge die Inhaltsübersicht anschließend erneut ein oder prüfe sie nochmals.

### Die Linkliste ist zu lang

Reduziere nicht vorschnell den Inhalt des Beitrags. Besser ist es, sehr kleine Zwischenschritte in sinnvolle Haupt- und Unterthemen zu bündeln. So bleibt die Übersicht nützlich, ohne zu überladen.

### Ein Unterthema steht auf der falschen Ebene

Überprüfe die Überschriftenhierarchie im Beitrag. Ein Unterthema sollte dem passenden Hauptabschnitt folgen und in der Übersicht entsprechend eingerückt erscheinen.

### Ein Klick führt nicht zum erwarteten Abschnitt

Speichere die aktuelle Fassung, öffne die Vorschau neu und teste den Eintrag erneut. Prüfe dann, ob du die zugehörige Überschrift nachträglich verändert, verschoben oder entfernt hast.

### Die Übersicht passt optisch nicht zum Beitrag

Teste eines der anderen zwei Layouts und passe die Textgestaltung behutsam an. Die Übersicht soll das Lesen erleichtern; sie darf den eigentlichen Inhalt nicht überstrahlen.

## Was die Funktion nicht erledigt

Die Inhaltsübersicht erzeugt die Navigation aus deiner vorhandenen Struktur. Sie ersetzt nicht die redaktionelle Arbeit an klaren Überschriften und ordnet einen unstrukturierten Beitrag nicht automatisch sinnvoll.

Sie ist außerdem kein Ersatz für eine vollständige Vorschau: Nach Änderungen am Beitrag musst du immer prüfen, ob die sichtbaren Einträge und Sprungziele noch zusammenpassen.

## Praxisbeispiel: Ratgeber für die Terminvorbereitung

Ein Dienstleistungsbetrieb veröffentlicht einen ausführlichen Ratgeber zur Vorbereitung auf einen Ersttermin. Der Beitrag enthält die Abschnitte **Vor dem Termin**, **Unterlagen bereitlegen**, **Im Termin** und **Nachbereitung**. Unter **Vor dem Termin** gibt es die Unterthemen **Ziel festlegen** und **Fragen notieren**.

Die Redaktion setzt den Cursor direkt nach der Einleitung und fügt über **Table of Contents** eine Inhaltsübersicht ein. Sie wählt zunächst die einfache Linkliste, damit die Hauptthemen und die eingerückten Unterthemen ruhig lesbar bleiben. Nach dem Speichern öffnet sie die Vorschau und klickt jeden Eintrag an.

Dabei fällt auf, dass **Fragen notieren** fälschlich unter **Im Termin** erscheint. Die Redaktion korrigiert die Überschriftenstruktur, prüft die Einrückung erneut und veröffentlicht erst dann die fertige Fassung.

## Kurz-Check vor dem Veröffentlichen

* [ ] Der Beitrag hat klare Haupt- und Unterüberschriften.
* [ ] Die Inhaltsübersicht steht an einer sinnvollen Stelle, meist nach der Einleitung.
* [ ] Ein passendes Layout aus den drei Varianten ist gewählt.
* [ ] Einrückungen spiegeln die tatsächliche Themenhierarchie.
* [ ] Die Textgestaltung ist gut lesbar und zurückhaltend.
* [ ] Alle wichtigen Linkeinträge führen in der Vorschau zum richtigen Abschnitt.
* [ ] Nach einer späteren Überschriftenänderung wird die Übersicht erneut geprüft.
