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# QR-Codes erstellen, gestalten und verwalten

## Was du mit QR-Codes erreichst

Ein QR-Code führt Besucherinnen und Besucher nach einem Scan zu einer von dir festgelegten Aktion oder Seite. Er eignet sich für Drucksachen, Schaufenster, Veranstaltungen, Verpackungen und digitale Materialien.

Der QR-Code nutzt eine dynamische Zieladresse. Du kannst das Ziel später ändern, ohne eine neue QR-Grafik erzeugen zu müssen. Teste den Code nach jeder Zieländerung erneut.

## QR-Code anlegen

1. Öffne **Websites und Leadgewinnung** > **QR-Codes**.
2. Wähle **QR-Code erstellen**.
3. Vergib einen verständlichen Namen.
4. Wähle den QR-Code-Typ.
5. Hinterlege die erforderliche Zieladresse oder Eingabe.
6. Wähle **Weiter** und gestalte den Code.
7. Scanne den Code direkt im Builder mit einem Smartphone.
8. Speichere den QR-Code.

Als Ziel stehen laut geprüfter Grundlage unter anderem Website, Bewertungslink, Telefonanruf, SMS, E-Mail, Zahlungslink, WhatsApp, Funnel, Formular, Umfrage und Quiz zur Verfügung. Wähle einen Typ, der zur nächsten Aktion deiner Zielgruppe passt.

## Gestaltung lesbar halten

Du kannst Form, Hintergrund, Punkte, Eckmarkierungen, Rahmen und Beschriftung anpassen. Ein eigenes Logo oder Hintergrundbild lässt sich ebenfalls einfügen.

Prüfe bei jeder Gestaltung:

* ausreichenden Kontrast zwischen Code und Hintergrund
* einen freien Rand rund um den Code
* dass ein Logo den Code nicht zu stark überdeckt
* dass eine Beschriftung klar erklärt, was nach dem Scan passiert

Ohne Hintergrund, Kopf- oder Fußbereich wird die QR-Grafik automatisch enger zugeschnitten. Für eine transparente PNG-Grafik stelle die Deckkraft der Hintergrundfarbe auf 0 Prozent.

## Einzelne Codes organisieren

In der Bibliothek kannst du einen Code umbenennen oder seinen direkten Link kopieren, ohne ihn erst zu öffnen:

1. Fahre mit der Maus über den QR-Code.
2. Öffne das Drei-Punkte-Menü.
3. Wähle **Umbenennen**, gib einen eindeutigen Namen ein und speichere ihn.
4. Oder wähle **Link kopieren**, um den direkten Link in die Zwischenablage zu übernehmen.

Ein sauberer Name beschreibt Einsatzort und Zweck, etwa „Messe August – Terminseite“. Der kopierte Link eignet sich für digitale Unterlagen oder zur internen Prüfung; der gedruckte QR-Code selbst muss trotzdem mit einem Smartphone getestet werden.

## Mehrere QR-Codes gesammelt verwalten

Wenn du viele Codes pflegst, kannst du mehrere Einträge in einem Arbeitsgang herunterladen, verschieben oder löschen.

1. Öffne **Websites und Leadgewinnung** > **QR-Codes**.
2. Wähle oben **Auswählen**, damit auf jeder sichtbaren Code-Karte ein Kontrollkästchen angezeigt wird.
3. Markiere einzelne Codes oder wähle **Alle auswählen**, wenn wirklich alle aktuell sichtbaren Codes betroffen sein sollen.
4. Die Auswahl zeigt die Anzahl der markierten Codes sowie die Sammelaktionen für **Herunterladen**, **In Ordner verschieben** und **Löschen**.
5. Wähle die passende Aktion.

Beim Verschieben öffnet sich eine Ordnerauswahl. Wähle den Zielordner und bestätige die Verschiebung erst danach. Beim Löschen liest du die Bestätigung besonders sorgfältig: Die Aktion betrifft alle markierten Codes und lässt sich nicht rückgängig machen. Lade wichtige Codes vorher herunter.

## QR-Codes gesammelt herunterladen

Du kannst mehrere Codes als PNG, SVG oder PDF anfordern. Große Sammlungen werden im Hintergrund als eine oder mehrere ZIP-Dateien vorbereitet; der Download startet, sobald sie bereit sind.

1. Markiere die benötigten Codes in der Auswahlansicht.
2. Wähle **Herunterladen** und das gewünschte Format.
3. Prüfe in der Bestätigung noch einmal Anzahl und Format.
4. Bestätige die Auswahl.
5. Warte bei größeren Mengen auf die vorbereiteten Dateien.

Bei älteren Codes kann ein angefordertes Format fehlen. Der Hinweis zeigt dann die betroffenen Codes und bietet PNG oder PDF als Ersatz an. Prüfe nach dem Download mindestens einen Code je Gruppe durch einen echten Scan.

## Ordner als Einheit pflegen

Über das Drei-Punkte-Menü eines Ordners kannst du den Ordner umbenennen, alle darin enthaltenen Codes herunterladen oder den Ordner löschen. Beim Löschen eines Ordners werden auch seine enthaltenen Codes endgültig gelöscht. Nutze diese Option nur nach einer klaren Prüfung, ob die Codes nicht mehr gebraucht werden, und sichere benötigte Dateien vorher durch einen Download.

## Speichern, herunterladen und teilen

Nach der Gestaltung kannst du einzelne Codes als PNG, SVG oder PDF herunterladen. Ändert sich das Ziel, bearbeitest du die Zieladresse im jeweiligen QR-Code statt die Drucksache neu zu gestalten.

## Sammelimport kontrollieren

Ein erfolgreicher Upload bedeutet nicht automatisch, dass jedes Ziel sinnvoll ist. Scanne nach dem Import mindestens einen Code je Gruppe mit einem Smartphone und prüfe:

* Öffnet sich die richtige Zielseite?
* Ist die Seite auf Mobilgeräten verständlich?
* Stimmt der sichtbare Name mit dem Einsatzzweck überein?
* Liegen die Codes im richtigen Ordner?

Die QR-Code-Statistik zeigt Scans. Wenn ein QR-Code an eine Automatisierung angebunden ist, prüfe zusätzlich, ob der erwartete Folgeprozess nach einem Testscan ausgelöst wird.

## Die QR-Code-Übersicht nutzen

Wenn noch kein QR-Code vorhanden ist, zeigt die Übersicht zunächst die wichtigsten Möglichkeiten: einzelne Codes anlegen, zahlreiche Codes aus einer CSV vorbereiten und Scan-Ergebnisse prüfen. Sobald mindestens ein QR-Code gespeichert ist, erscheint stattdessen deine Bibliothek. Über **QR-Funktionen** kannst du die Einführungsübersicht jederzeit erneut öffnen.

Die Übersicht ersetzt keinen Test: Öffne nach dem Anlegen die Bibliothek, kontrolliere Namen und Ziel und scanne mindestens einen Code aus jeder Gruppe mit einem Smartphone.

## Kontaktkarte als QR-Code bereitstellen

Mit dem Typ **vCard** erstellt der QR-Code eine digitale Kontaktkarte. Nach dem Scan können Besucherinnen und Besucher die hinterlegten Angaben auf ihrem Smartphone ansehen und als Kontakt übernehmen. Das eignet sich für Visitenkarten, Messestände oder Informationsmaterial eines Teams.

1. Öffne **Websites und Leadgewinnung > QR-Codes** und wähle **QR-Code erstellen**.
2. Vergib einen eindeutigen Namen, zum Beispiel „Messe – Ansprechpartnerin Vertrieb“.
3. Wähle als Typ **vCard** und bestätige mit **Weiter**.
4. Trage die Kontaktangaben ein. Eine Telefonnummer ist erforderlich; zusätzlich kannst du Vorname, Nachname, Mobilnummer, E-Mail-Adresse, Website, Firma, Funktion und Anschrift ergänzen.
5. Lade bei Bedarf ein Profilbild oder Logo hoch.
6. Gestalte Farbe, Punkte und Eckmarkierungen. Ein Hintergrundbild lässt sich ebenfalls verwenden; achte dabei besonders auf den Kontrast.
7. Speichere den QR-Code und lade ihn als PNG, SVG oder PDF herunter.
8. Scanne ihn mit mindestens zwei Smartphones und prüfe alle sichtbaren Angaben.

Die Kontaktkarte unterstützt grundlegende Kontaktdaten. Links zu sozialen Profilen gehören nicht in diesen Typ; verwende dafür einen QR-Code, der auf eine passende Profil- oder Website-Seite führt.

## Digitale Visitenkarte mit Kontaktformular

Der Typ **Digitale Visitenkarte** zeigt nach dem Scan eine mobilfreundliche Seite mit Unternehmens- und Kontaktdaten. Anders als die vCard kann sie zusätzlich Links, Öffnungszeiten und ein Formular zum Kontakt-Austausch enthalten.

### Angaben und Darstellung vorbereiten

1. Wähle beim Erstellen eines QR-Codes den Typ **Digitale Visitenkarte** und vergib einen Namen.
2. Prüfe die Live-Vorschau rechts, während du die Angaben ausfüllst.
3. Hinterlege Logo, Unternehmensname, Beschreibung, E-Mail-Adresse, Website, Telefonnummer und Anschrift.
4. Aktiviere für jeden Wochentag nur die tatsächlichen Öffnungszeiten und hinterlege Beginn und Ende. Sonntag ist anfangs als geschlossen gesetzt.
5. Wechsle zu **Stile** und wähle bei Bedarf ein Titelbild oder eigenes Bild. Passe dessen Deckkraft sowie Seiten-, Text-, Symbol- und Buttonfarben an.
6. Entscheide, ob Beschriftungen wie „Telefon“ und „E-Mail“ neben den Symbolen sichtbar sein sollen.
7. Ergänze im Bereich **Links** die vorhandenen Profiltypen oder einen eigenen Link mit Name, Zieladresse und Symbol. Du kannst Links umsortieren oder entfernen.

### Kontakt-Austausch einrichten

Mit **Kontakt-Austausch** können Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Daten über ein Formular hinterlassen. Nach dem Absenden wird daraus ein neuer Kontakt; die Aktivität weist die digitale Visitenkarte als Herkunft aus.

1. Öffne den Bereich **Kontakt-Austausch** und aktiviere die Funktion.
2. Wähle **Neues Formular**, um ein passendes Formular anzulegen, oder **Vorhandenes Formular**, wenn du ein bestehendes verwenden möchtest.
3. Bearbeite bei Bedarf Felder, Gestaltung und Formulareinstellungen direkt aus dem QR-Code-Builder.
4. Formuliere den Button verständlich und kontrolliere ihn in der Live-Vorschau.
5. Lege nur bei klarer Absicht fest, ob das Formular beim Öffnen sofort erscheint und ob die Kontaktinformationen der Visitenkarte automatisch zum Speichern angeboten werden.

### QR-Grafik und Ergebnis prüfen

Gestalte anschließend Punkte, Eckmarkierungen, Hintergrund, Logo und deren Kontrast. Speichere den Code nach dem Download zusätzlich in der QR-Code-Bibliothek, damit du ihn später bearbeiten kannst.

Scanne die fertige Visitenkarte mit mindestens zwei Smartphones. Prüfe Kontaktdaten, Öffnungszeiten, jeden Link, die Lesbarkeit und – falls genutzt – das Formular mit einer Testeinsendung. Erst wenn der Testkontakt im Kontaktbereich erscheint und die Darstellung auf einem kleinen Bildschirm klar ist, ist die Visitenkarte einsatzbereit.

## QR-Code direkt auf einer Website- oder Funnel-Seite einfügen

Du kannst einen bereits vorhandenen QR-Code direkt als Element in eine Website- oder Funnel-Seite einsetzen. Dadurch bleibt der Code in deiner QR-Code-Bibliothek verwaltbar, während seine Darstellung im Seitenlayout angepasst wird.

1. Öffne die gewünschte Website- oder Funnel-Seite im Editor.
2. Wähle **Elemente hinzufügen** und ziehe das Element **QR-Code** an die gewünschte Stelle.
3. Wähle in der Auswahlliste einen vorhandenen QR-Code aus.
4. Falls nötig, erstelle einen neuen Code direkt über die Auswahl. Danach öffnet sich der QR-Code-Builder.
5. Passe Größe und Position für Desktop und Mobilgeräte an.
6. Wähle im Element **QR-Code bearbeiten**, wenn Ziel oder Gestaltung angepasst werden müssen.
7. Speichere und veröffentliche die Seite erneut.

### Den eingefügten Code im Einstellungsbereich prüfen

Klicke im Editor auf das QR-Code-Element. Rechts öffnet sich sein Einstellungsbereich:

* Unter **Allgemein** kannst du den Elementnamen für die interne Orientierung ändern.
* Unter **Größe** stellst du Breite und Höhe getrennt ein. Prüfe die Werte sowohl für Desktop als auch für Mobilgeräte, damit der Code nicht zu klein oder verzerrt erscheint.
* Unter **Elementoptionen** siehst du den gewählten QR-Code und die hinterlegte Zieladresse. Das ist die letzte Kontrolle vor der Veröffentlichung.
* Über **QR-Code bearbeiten** öffnest du den ausgewählten Code direkt im Builder, um Ziel oder Gestaltung zu ändern.

Prüfe das angezeigte Ziel vor dem Veröffentlichen und scanne den Code auf der veröffentlichten Seite mit einem Smartphone. Besucherinnen und Besucher können den Code je nach Gerät scannen oder das Element direkt öffnen.

Wurde ein zuvor ausgewählter Code aus der Bibliothek gelöscht, fordert der Editor dazu auf, einen Ersatz auszuwählen oder einen neuen Code anzulegen. Ersetze den fehlenden Code bewusst und veröffentliche die Seite danach erneut.

### Häufige Fehler und schnelle Lösungen

### Der Code lässt sich nicht scannen

Prüfe die Vorschau zunächst mit der Kamera eines Smartphones. Ist der Code sehr klein, stark beschnitten oder hat zu wenig Kontrast zum Hintergrund, vergrößere ihn und wähle eine ruhigere Gestaltung. Teste danach erneut, bevor du ihn druckst oder auf einer Seite veröffentlichst.

### Der Scan führt nicht zum erwarteten Ziel

Öffne das Ziel direkt im Browser und vergleiche es mit dem hinterlegten Link oder der ausgewählten Aktion. Nach einer Änderung am Ziel solltest du immer einen neuen Scan durchführen. So fällt ein versehentlich falscher Link auf, bevor Besucher ihn verwenden.

### Ein Code fehlt in der Übersicht oder im Sammeldownload

Kontrolliere zuerst, ob du im richtigen Ordner arbeitest und ob die Auswahl für den Download gesetzt ist. Prüfe anschließend die Anzahl der ausgewählten Codes gegen die Datei, bevor du sie an andere weitergibst.

### Die Kontaktkarte zeigt unvollständige Angaben

Öffne die Vorschau und kontrolliere Name, Kontaktweg und die verknüpfte Kontaktmöglichkeit. Teile die Kontaktkarte erst, wenn du sie mit einem zweiten Gerät getestet hast.

## Praxisbeispiel

Auf einer Terminseite fügt ein Betrieb einen QR-Code als Alternative zum direkten Buchungsbutton ein. Das Team wählt den bereits getesteten Code aus der Bibliothek, richtet ihn auf dem Smartphone aus und veröffentlicht die Seite. Anschließend scannt es den Code auf der Live-Seite und prüft, ob die Terminseite geöffnet wird.

## App-QR-Code für einen einheitlichen App-Download erstellen

Ein App-QR-Code nimmt Besucherinnen und Besuchern die Suche nach der richtigen Download-Seite ab. Sie scannen denselben Code, und das System leitet das verwendete Smartphone automatisch zur passenden App-Seite weiter: auf iPhones zum App Store, auf Android-Geräten zu Google Play. Für andere Geräte hinterlegst du eine eigene Ausweichseite.

Das ist sinnvoll für Plakate, Kursunterlagen, Empfangsbereiche oder E-Mails, wenn du nur einen QR-Code zeigen möchtest. Du musst dann nicht getrennte Codes für iPhone und Android gestalten oder erklären.

### Was du vorher vorbereitest

Für einen funktionierenden Code brauchst du drei fertige Zieladressen:

| Eingabefeld                                       | Zweck                                                                       | Was du kontrollierst                                                                      |
| ------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------- |
| **URL für iOS**                                   | Öffnet die Download-Seite auf einem iPhone oder iPad.                       | Die Seite führt zur richtigen App und ist im App Store erreichbar.                        |
| **URL für Android**                               | Öffnet die Download-Seite auf Android-Geräten.                              | Die Seite führt zur richtigen App bei Google Play.                                        |
| **URL für andere Betriebssysteme / Ausweichziel** | Wird für Geräte genutzt, die weder als iOS noch als Android erkannt werden. | Die Seite erklärt verständlich, wie es weitergeht, oder bietet eine passende Alternative. |

Kopiere die drei Adressen direkt aus den jeweiligen offiziellen Download-Seiten. Teste jede Adresse zuerst einzeln im Browser. Ein korrekter QR-Code kann kein falsches oder nicht erreichbares Ziel ausgleichen.

### So legst du den App-QR-Code an

1. Öffne im Standort **Websites und Leadgewinnung → QR-Codes**.
2. Wähle **QR-Code erstellen**.
3. Wähle in der Typauswahl **App**.
4. Gib einen eindeutigen internen Namen ein, zum Beispiel „Empfang – App-Download“. Der Name hilft dir später, den richtigen Code in der Bibliothek wiederzufinden.
5. Trage die URL für iOS, die URL für Android und die Ausweichadresse in die vorgesehenen Felder ein.
6. Wähle **Weiter**. Prüfe in der Vorschau, ob der Code gut lesbar bleibt.
7. Gestalte den Code nur so weit, dass Kontrast und freie Fläche rund um die Punkte erhalten bleiben. Eine sehr aufwendige Gestaltung kann das Scannen erschweren.
8. Speichere den Code und lade ihn im benötigten Format herunter oder füge ihn auf einer Seite ein.

Die bisherige Gestaltung eines QR-Codes bleibt auch bei diesem Typ verfügbar. Du kannst deshalb Farben, Punkte, Eckmarkierungen, Rahmen und Beschriftung an euren Auftritt anpassen. Für den Einsatz im Alltag zählt aber zuerst ein sicherer Scan: Verwende einen ruhigen Hintergrund und prüfe den Code vor dem Druck.

### Was nach einem Scan passiert

Der App-QR-Code erkennt die Gerätekategorie und öffnet anschließend das passende Ziel:

| Gerät                                        | Ergebnis nach dem Scan                                |
| -------------------------------------------- | ----------------------------------------------------- |
| iPhone oder iPad                             | Die hinterlegte iOS-Download-Seite wird geöffnet.     |
| Android-Smartphone oder -Tablet              | Die hinterlegte Android-Download-Seite wird geöffnet. |
| Anderes oder nicht eindeutig erkanntes Gerät | Die Ausweichadresse wird geöffnet.                    |

Der QR-Code enthält damit nicht drei voneinander getrennte Grafiken. Er ist eine gemeinsame Einstiegsmöglichkeit, die je nach Gerät ein anderes bereits von dir hinterlegtes Ziel verwendet.

### Vor dem Einsatz vollständig testen

Teste nicht nur die Darstellung des Codes, sondern den gesamten Weg bis zur Download-Seite.

1. Scanne den gespeicherten Code mit einem iPhone oder iPad.
2. Prüfe, ob die erwartete iOS-Download-Seite geöffnet wird.
3. Wiederhole den Test mit einem Android-Gerät und kontrolliere die Android-Download-Seite.
4. Öffne die Ausweichadresse zusätzlich direkt im Browser. So stellst du sicher, dass sie auch ohne automatischen Gerätetest verständlich und erreichbar ist.
5. Teste den Code noch einmal in der Größe und auf dem Material, in dem Besucherinnen und Besucher ihn später sehen: zum Beispiel auf einem Ausdruck, einem Aufsteller oder einer Seite auf einem zweiten Bildschirm.
6. Kontrolliere anschließend die QR-Code-Bibliothek: Name, Zieltyp und Gestaltung müssen zum geplanten Einsatzort passen.

Nutze für Tests möglichst echte Geräte statt nur einer Kameravorschau. So merkst du rechtzeitig, ob ein Store-Link, die Internetverbindung oder die Druckgröße den tatsächlichen Ablauf beeinträchtigt.

### Typische Fehler vermeiden

**Nur ein Ziel ist hinterlegt:** Der Code kann dann für andere Geräte nicht wie erwartet weiterleiten. Hinterlege immer alle drei Adressen und behandle die Ausweichadresse nicht als optionalen Rest.

**Die Ausweichseite ist zu allgemein:** Auf einem nicht erkannten Gerät soll klar sein, welche App gemeint ist und wie die Person fortfahren kann. Eine leere oder unpassende Startseite erzeugt Rückfragen.

**Der Code wird zu klein gedruckt:** Ein technisch richtiger Code kann auf einem kleinen oder kontrastarmen Druck schwer lesbar werden. Lege vor einer großen Auflage einen Testdruck an und scanne ihn aus der typischen Entfernung.

**Das Ziel wurde später geändert:** Prüfe nach jeder Anpassung der drei Adressen erneut mit iOS und Android. So stellst du sicher, dass nicht nur eine Geräteart korrekt weitergeleitet wird.

### Praxisbeispiel: App-Download am Empfang

Ein Fitnessstudio möchte neuen Mitgliedern den Zugang zur eigenen Mitglieder-App erleichtern. Statt zwei getrennte Hinweise für iPhone und Android aufzuhängen, erstellt das Team einen App-QR-Code mit beiden Store-Adressen und einer Ausweichseite mit einer kurzen Download-Anleitung.

Der Code erhält den Namen „Empfang – Mitglieder-App“. Nach dem Speichern testet eine Person aus dem Team mit einem iPhone, eine zweite mit einem Android-Smartphone. Erst danach wird der Code auf dem Empfangsaufsteller verwendet. Scannt ein Mitglied den Code, gelangt es ohne weitere Auswahl direkt zur passenden Download-Seite.


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